{"id":404,"date":"2014-03-12T10:15:23","date_gmt":"2014-03-12T10:15:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.anthus.de\/?page_id=404"},"modified":"2014-03-12T21:42:55","modified_gmt":"2014-03-12T21:42:55","slug":"birkenzeisig","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.anthus.de\/?page_id=404","title":{"rendered":"Birkenzeisig\/Polarbirkenzeisig"},"content":{"rendered":"<p><strong>Status:<\/strong> Unvollendetes, unver\u00f6ffentliches und unkorrigiertes Manuskript<\/p>\n<address>\u00a0<\/address>\n<p><strong>Datenstand und Version:<\/strong> 14.04.1998<\/p>\n<h2><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Zu den Irruptionen des Birkenzeisigs (<em>Carduelis flammea<\/em>) und dem Auftreten von Polarbirkenzeisigen (<em>Carduelis hornemanni<\/em>) 1972\/73 sowie 1986\/87 im mittleren Ruhrtal <\/strong><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Werner Pr\u00fcnte, Bernhard Koch &amp; Arno Bock<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Zusammenfassung<\/h3>\n<h3>Summary<\/h3>\n<h3>Einleitung<\/h3>\n<p>Der Birkenzeisig (<em>Carduelis flammea<\/em>) gilt in Nordrhein-Westfalen als regelm\u00e4\u00dfiger Wintergast (HERKENRATH 1995) und ist in seiner Unterart <em>C. f. cabaret<\/em> zumindest seit Mitte der 70er Jahre ein allj\u00e4hrlicher Brutvogel Westfalens (SONNEBORN 1976, FELLENBERG 1984). In unregelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden von mehreren Jahren kommt es wintertags zudem zu Einfl\u00fcgen der nordischen Unterart <em>C. f. flammea<\/em> (GLUTZ VON BLOTZHEIM &amp; BAUER 1997). Diese Einfl\u00fcge k\u00f6nnen wie z. B. in den Wintern 1975\/76 (eig. Beobachtungen), 1977\/78 (vgl. FELLENBERG 1977) und 1995\/96 (eig. Beob.) im mittleren Westfalen nur aus vergleichsweise wenigen beobachteten Exemplaren bestehen oder aber den Charakter gro\u00dfer, individuenreicher Irruptionen annehmen. Seit Anfang der 70er Jahre sind in Westfalen ebenso wie in den benachbarten Gebieten zwei solcher starken Birkenzeisig-Irruptionen registriert worden. Diese Irruptionen 1972\/73 und 1986\/87 sind f\u00fcr den westf\u00e4lischen Landesteil v. a. durch die Zusammenstellung von Sichtbeobachtungen in ornithologischen Sammelberichten dokumentiert worden (MOYSICH 1973, BADER 1986, KOCH u. K\u00d6NIG 1987, FELLENBERG 1987a, 1987b, 1988).<\/p>\n<p>Die dar\u00fcberhinaus an einigen Stellen Westfalens im Rahmen wissenschaftlicher Vogelberingungsprogramme gesammelten Daten (vgl. KOCH 1974) sind aber bisher keiner Auswertung bzw. Ver\u00f6ffentlichung unterzogen worden. Aus dem mittleren Ruhrtal liegt uns das inzwischen \u201ehistorische\u201c Datenmaterial von \u00fcber 1000 w\u00e4hrend der Irruption 1972\/73 beringten Birkenzeisigen und f\u00fcr den Einflug 1986\/87 eine kleinere Stichprobe von \u00fcber 100 gefangenen Exemplaren vor. Vor dem Hintergrund der bis in die 90er Jahre anhaltenden Arealausbreitung der Unterart <em>C. f. cabaret<\/em> (GLUTZ VON BLOTZHEIM &amp; BAUER 1997, ERNST 1998) erscheint uns eine genauere &#8211; \u201eretrospektive\u201c &#8211; Auswertung des Irruptionsgeschehens der beiden letzten gro\u00dfen Birkenzeisig-Einfl\u00fcge nach Westfalen als Grundlage f\u00fcr die Beurteilung zuk\u00fcnftiger Irruptionsabl\u00e4ufe noch immer von einigem Wert.<\/p>\n<p>Anhand der vorhandenen Beringungsdaten und einiger Winterbeobachtungen wollen wir im folgenden versuchen, Fragen nach der Art- und Rassenzugeh\u00f6rigkeit, der Altersverteilung und des Geschlechterverh\u00e4ltnisses, den biometrischen \u00dcbereinstimmungen und Unterschieden der w\u00e4hrend der Irruptionen im mittleren Westfalen gefangenen Birkenzeisige zu bearbeiten sowie das Wintervorkommen und die Verteilung der Art im Winter 1972\/73 f\u00fcr das mittlere Ruhrtal zu dokumentieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Material und Methoden<\/h3>\n<p>Der Fang aller untersuchten Birkenzeisige erfolgte in 6-Meter-Japan-Netzen mithilfe von Lockv\u00f6geln (<em>Carduelis flammea cabaret<\/em> und <em>Carduelis flammea flammea<\/em>).<\/p>\n<p>Im Winter 1972\/73 wurden die Netze ab Mitte Oktober an zwei Fangpl\u00e4tzen in unmittelbarer N\u00e4he der Ruhr bei Fr\u00f6ndenberg-Westick, Kr. Unna (51\u00b028\u2019, 7\u00b048\u2019, MTB 4512\/24), und dem ca. 8 km \u00f6stlich liegenden Wickede-Echthausen, Kr. Soest (51\u00b030\u2019, 7\u00b053\u2019, MTB 4513\/34) jeweils in einer Hochstaudenflur mit umgebenden Roterlen (<em>Alnus glutinosa<\/em>), Birken (<em>Betula pendula<\/em>) und verschiedenen Weiden (<em>Salix spec.<\/em>) plaziert. Ab der dritten Dezember-Dekade 1972 bis Ende M\u00e4rz 1973 wurden zus\u00e4tzlich die Winterbest\u00e4nde an 7 weiteren Fangpl\u00e4tzen im mittleren Ruhr- und unteren M\u00f6hnetal zwischen Hagen und M\u00f6hnesee-K\u00f6rbecke befangen.<\/p>\n<p>1986\/87 wurde nur eine Fangstelle an der Ruhr zwischen Fr\u00f6ndenberg und Menden-B\u00f6sperde, M\u00e4rkischer Kreis (51\u00b028\u2019, 7\u00b045\u2019, MTB 4512\/14), eingerichtet, die eine den Fangstellen des Winters 1972\/73 vergleichbare Struktur aufwies.<\/p>\n<p>Weder 1972\/73 noch 1986\/87 bestand f\u00fcr uns aufgrund unserer begrenzten Einsatzzeit und der zeitweise den Fang ausschlie\u00dfenden Witterungsbedingungen die M\u00f6glichkeit des t\u00e4glichen, standardisierten Fanges. Zur Beurteilung der Fangergebnisse beider Irruptionen ist daher in der Abbildung 2 die Summe der \u201eNetztage\u201c (ein Netztag = Fang an einem Netz und Tag) je Pentade angegeben worden. 1972\/73 haben wir vom 15.10.1972 bis zum 29.03.1973 an insgesamt 13 Tagen mit 2 Netzen an beiden Fangstellen und an 62 Tagen mit einem Netz an je einer Fangstelle gefangen. 1986\/87 konnten wir erst ab dem 28.11.1986 mit dem Fang beginnen und haben bis zum 11.03.1987 an insgesamt 22 Tagen mit einem Netz gearbeitet.<\/p>\n<p>Die Fang erstreckte sich jeweils auf den Zeitraum zwischen 7.00 und 11.00 Uhr vormittags, an einigen wenigen Tagen mit sehr starker Zugaktivit\u00e4t \u00fcber die Mittagsstunden hinaus wurde z.T. bis in den Nachmittag hinein gefangen. Die Fangzahlen dieser \u201eertragsstarken\u201c Tage nehmen deshalb im Vergleich zu den \u201eNormaltagen\u201c einen \u00fcberproportional hohen Anteil am Gesamtfangvolumen ein.<\/p>\n<p>Sowohl 1972\/73 als auch 1986\/87 haben wir zus\u00e4tzlich alle beobachteten Birkenzeisig-Zugbewegungen festgehalten. Die Winterrastbest\u00e4nde in der Ruhr- und M\u00f6hneaue zwischen Schwerte (Ruhr) und M\u00f6hnesee-K\u00f6rbecke haben wir 1972\/73 mittels einer an zwei Tagen (23. und 28.12.1972) durchgef\u00fchrten Linientaxierung kartiert. Die Individuenzahlen der einzelnen Konzentrationspunkte wurden durch Blockz\u00e4hlungen und Sch\u00e4tzungen ermittelt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bei der Zuordnung der F\u00e4nglinge auf ihre Art- bzw. Unterartzugeh\u00f6rigkeit wurde zwischen der nordischen Nominatform des Birkenzeisigs <em>Carduelis flammea flammea<\/em>, dem \u201eAlpenbirkenzeisig\u201c <em>Carduelis flammea cabaret<\/em> sowie dem Polarbirkenzeisig <em>Carduelis hornemanni<\/em> unterschieden. Die in der \u00e4lteren Literatur beschriebene langschn\u00e4belige \u201e<em>holboelli<\/em>\u201c-Unterart des Birkenzeisigs (vgl. SALOMONSEN 1928) wird schon seit l\u00e4ngerem nicht mehr als entsprechendes Taxon aufrechterhalten und auch an dieser Stelle nicht gesondert dargestellt (vgl. SVENSSON 1970, 1992, HERREMANS 1987, 1990, KNOX 1988, TROY 1984, GLUTZ VON BLOTZHEIM &amp; BAUER 1997). Im Gegensatz dazu h\u00e4lt die Diskussion um den Artstatus von <em>Carduelis hornemanni<\/em> noch immer an (vgl. CRAMP &amp; PERRINS 1994, ECK 1987, 1988, HERREMANS 1989, 1990, 1991, KNOX 1988, MOLAU 1985, TROY 1985, TROY u. BRUSH 1983). Da im Rahmen dieser Arbeit die Statusfrage nur eine untergeordnete Rolle spielt, sind die hier als Polarbirkenzeisige publizierten F\u00e4nge zun\u00e4chst als Exemplare, die dem Ph\u00e4notypus eines <em>C. hornemanni<\/em> entsprechen, zu bewerten (vgl. BUNDESDEUTSCHER SELTENHEITENAUSSCHUSS 1989,\u00a0K\u00d6PKE 1994).<\/p>\n<p>Die Fl\u00fcgell\u00e4nge wurde nach der \u201emaximum length\u201c-Methode (SVENSSON 1992:20), die Schwanzl\u00e4nge vom Austrittspunkt des mittleren Steuerfederpaares bis zur l\u00e4ngsten Steuerfeder gemessen. Schnabell\u00e4ngen wurden von der Schnabelspitze bis zum Beginn der Befiederung abgegriffen. Die Gewichte wurden 1972\/73 mit Briefwaagen, 1986\/87 mit einer Federwaage bestimmt. Trotz der von uns vorgenommenen abstimmenden \u201eEichung\u201c der verschiedenen Waagen sind die ermittelten Gewichte unseres Erachtens zwischen den beiden Irruptionen nur eingeschr\u00e4nkt vergleichbar.<\/p>\n<p>Alters- und Geschlechtsbestimmung erfolgten nach SVENSSON (1970) und den im Rundschreiben Nr. 34 der Vogelwarte Helgoland (GOETHE u. WINKEL 1972) mitgeteilten Kriterien. Zur Vereinfachung sind hier die 1972 bzw. 1986 diesj\u00e4hrigen und nach dem 31. Dezember des jeweiligen Jahres vorj\u00e4hrigen V\u00f6gel in der Kategorie \u201enicht adult\u201c zusammengefa\u00dft und den \u201eadulten\u201c V\u00f6geln, also den bis zum Jahreswechsel nicht diesj\u00e4hrigen und anschlie\u00dfend mindestens im 3. Kalenderjahr stehenden Tieren, gegen\u00fcbergestellt worden.<\/p>\n<p>Eine zuverl\u00e4ssige und eindeutige Feldmethode zur Lebendbestimmung der Geschlechter im Herbst\/Winter ist beim Birkenzeisig bisher nur f\u00fcr die adulten Tiere beschrieben (vgl. SVENSSON 1970, 1992, GLUTZ VON BLOTZHEIM &amp; BAUER 1997). Nicht adulte M\u00e4nnchen lassen sich zwar oft durch Ausschlu\u00dfkriterien dem richtigen Geschlecht zuordnen, in vielen F\u00e4llen ist jedoch &#8211; entgegen vielge\u00fcbter Praxis &#8211; eine Bestimmung nicht oder nur mit Unsicherheiten m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Wegen dieser Schwierigkeit wurden von uns 1972\/73 die nicht adulten Exemplare einer Teilstichprobe <a title=\"\" href=\"#_ftn1\">[1]<\/a> und 1986\/87 alle nicht adulten V\u00f6gel anhand der F\u00e4rbungsmerkmale in zwei Kategorien eingeteilt. Unter der Kategorie \u201enicht adulte M\u00e4nnchen\u201c haben wir alle Exemplare entsprechenden Alters zusammengefa\u00dft, die &#8211; abgesehen von der roten Scheitelbefiederung &#8211; zumindest auf der Brust oder den Flanken eine deutliche rosa F\u00e4rbung zeigten (vgl. KNOX 1988, BEZZEL 1993). SVENSSON (1970, 1992) zufolge schlie\u00dft eine Rosaf\u00e4rbung auf der Brust bzw. auf den Flanken nicht adulte Weibchen aus (vgl. a. SEUTIN 1994). Unter den hier vereinfacht \u201eweibchenfarbig\u201c genannten V\u00f6geln haben wir die nicht adulten Exemplare gruppiert, die keinerlei Rotf\u00e4rbung oder rosa Anfl\u00fcge auf B\u00fcrzel, Brust, Flanken, Kopfseiten und Bauch zeigten. Diese Zuordnung schlie\u00dft nicht aus, da\u00df sich in dieser Kategorie auch nicht adulte M\u00e4nnchen befinden (vgl. SVENSSON 1970, 1992, BAARS 1973, SEUTIN 1994). Die Kategorie der nicht adulten M\u00e4nnchen erfasst also nur einen Teil der gefangen jungen M\u00e4nnchen, die Kategorie der \u201eweibchenfarbigen\u201c V\u00f6gel schlie\u00dft dagegen u.U. auch unausgef\u00e4rbte junge M\u00e4nnchen mit ein.<\/p>\n<p>Als statistische Tests auf Verteilungsunterschiede wurden der Chi-Quadrat-Test f\u00fcr eine Stichprobe und der Binomialtest eingesetzt. Mittelwertunterschiede wurde bei vorliegender Normalverteilung mit dem t-Test, bei nicht normaler Verteilung mit dem U-Test von Mann-Whitney auf ihre Signifikanz, die Anpassung an die Normalverteilung mithilfe des Kolmogoroff-Smirnoff-Tests untersucht. Normalverteilte Daten wurden nach Pearson auf Korrelationen untersucht, nicht normalverteilte wurden einer Rangkorrelation nach Spearman unterzogen. Die Art des Zusammenhangs wurde &#8211; auch bei nur ann\u00e4hernd normalverteilten Daten &#8211; durch eine lineare Regressionsrechnung beschrieben. Die Signifikanzniveaus werden, soweit nicht angegeben, durch die folgenden Symbole ausgedr\u00fcckt (P = Irrtumswahrscheinlichkeit): * = 0,05 <span style=\"text-decoration: underline;\">&gt;<\/span> P &gt; 0,01; ** = 0,01 <span style=\"text-decoration: underline;\">&gt;<\/span> P &gt; 0,001; *** = P <span style=\"text-decoration: underline;\">&lt;<\/span> 0,001; n.s. = nicht signifikant.<\/p>\n<p>Unser herzlicher Dank gilt Herrn G. Zingel sowie dem inzwischen verstorbenen A. Hohaus f\u00fcr die Meldung und \u00dcberlassung ihrer Wiederf\u00e4nge und einiger Beringungsdaten. G. Zingel stellte uns dar\u00fcberhinaus Beobachtungsdaten zum Zuggeschehen zur Verf\u00fcgung. Herr K. G\u00fcth \u00fcberlie\u00df uns Beringungsdaten und Photos zu einem gefangenen Polarbirkenzeisig. Dem Institut f\u00fcr Vogelforschung, Vogelwarte Helgoland &#8211; hier den Herren W. Foken und F. Bairlein &#8211; und dem Max-Planck-Institut f\u00fcr Verhaltensphysiologie, Vogelwarte Radolfzell &#8211; Herrn R. Schlenker &#8211; geb\u00fchren Dank f\u00fcr die schnelle und bereitwillige \u00dcberlassung von Wiederfundaten zu der Birkenzeisigirruption 1972\/73. Herr F. Pr\u00fcnte unterst\u00fctzte uns bei der Literaturbeschaffung und wie Frau D. Glimm bei der Datenauswertung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Ergebnisse<\/h3>\n<p>1. Einordnung des Datenmaterials<\/p>\n<p>Zur Einordnung des gesammelten Datenmaterials und der Beurteilung der Repr\u00e4sentativit\u00e4t ist die Gegen\u00fcberstellung unserer Sichtbeobachtungen ziehender Birkenzeisige aus dem mittleren Ruhrtal (vgl. Abbildung 1) und unserer Fangzahlen (vgl. Abbildung 2) hilfreich. Einschr\u00e4nkend sei hier darauf verwiesen, da\u00df beide Datenkollektive nat\u00fcrlich nicht unabh\u00e4ngig voneinander erhoben wurden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_460\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/birkenzeisig_abb_1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-460\" class=\" wp-image-460 \" title=\"birkenzeisig_abb_1\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/birkenzeisig_abb_1.jpg\" width=\"700\" height=\"509\" srcset=\"https:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/birkenzeisig_abb_1.jpg 1000w, https:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/birkenzeisig_abb_1-300x218.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-460\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 1: Sichtbeobachtungen ziehender Birkenzeisige (Carduelis flammea) w\u00e4hrend der Winter 1972\/73 und 1986\/87 im mittleren Ruhrtal (1972\/73: 4208 Expl., 1986\/87: 3569 Expl.)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_464\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/birkenzeisig_abb_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-464\" class=\" wp-image-464 \" title=\"birkenzeisig_abb_2\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/birkenzeisig_abb_2.jpg\" width=\"700\" height=\"509\" srcset=\"https:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/birkenzeisig_abb_2.jpg 1000w, https:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/birkenzeisig_abb_2-300x218.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-464\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 2: Fangzahlen nordischer Birkenzeisige (Carduelis flammea flammea) w\u00e4hrend der Winter 1972\/73 und 1986\/87 im mittleren Ruhrtal (1972\/73: 1023 Expl., 1986\/87: 128 Expl.)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Beginn des Einflugs 1972\/73 l\u00e4\u00dft sich mit den ersten beiden gefangenen nordischen Birkenzeisigen<a title=\"\" href=\"#_ftn2\">[2]<\/a> am 16. und 19.10.72 ziemlich exakt bestimmen, da wir auch schon in den Tagen und Wochen zuvor &#8211; w\u00e4hrend des Fangs von Erlenzeisigen &#8211; Birkenzeisig-Lockv\u00f6gel beigestellt hatten. Entsprechende Sichtbeobachtungen best\u00e4tigen diese Daten. Nach dieser \u201eVorhut\u201c und einer kurzen Pause steigen die Beobachtungs- und Fangzahlen ab Anfang November stark an, im zweiten und letzten Novemberdrittel kulminiert dann sowohl die Anzahl der beobachteten als auch die der gefangenen Exemplare. Das absolute Fangmaximum wird zwischen dem 22. und 26.11.1972 (23.11.1972 mit absolutem Fangmaximum) erreicht, das Beobachtungsmaximum liegt um etwa eine Pentade verschoben zwischen dem 27.11. und dem 01.12.1972 (27.11.72 mit absolutem Beobachtungsmaximum). Ab Ende November\/Anfang Dezember 1972 gehen die Zahlen gefangener Birkenzeisig deutlich zur\u00fcck. Zwar haben wir in diesem Zeitraum unsere Fangintensit\u00e4t etwas vermindert, der erkennbare Einbruch der Fangzahlen steht hierzu aber in keinem Verh\u00e4ltnis. Auch die Anzahl der durch Sichtbeobachtungen registrierten ziehenden Birkenzeisige f\u00e4llt entsprechend mit Dezemberbeginn steil ab. Nach dem 16.12.1972 haben wir keine gerichtet wegziehenden Birkenzeisige mehr feststellen k\u00f6nnen. W\u00e4hrend des Winters sind &#8211; unserer Fangintensit\u00e4t und der verschiedenen aufgesuchten Rastpl\u00e4tze entsprechend &#8211; st\u00e4rker schwankende Fangzahlen rastender Birkenzeisige auf niedrigem Niveau zu verzeichnen. Erst gegen Mitte Februar 1973 in der 10. Pentade und noch einmal in der zweiten M\u00e4rzh\u00e4lfte steigen die Beringungszahlen im Zuge unserer gesteigerten Fangaktivit\u00e4t wieder leicht an. Parallel dazu sind von uns in der Februarmitte und zwischen dem 20.03. und dem 25.03.1973 schwache Heimzugbewegungen beobachtet worden, den letzten nordischen Birkenzeisig fingen wir am 29.03.1973. Allerdings liegen uns auch Hinweise auf einen massenhaften Abzug von Birkenzeisigen aus dem Februar 1973 vor: G. Zingel, Fr\u00f6ndenberg, berichtete von einem ca. 2000 Exemplare umfassenden, nach NO abziehenden Birkenzeisigschwarm am 14.02.1972 \u00fcber Fr\u00f6ndenberg (vgl. a. K.-H. K\u00dcHNAPFEL in FELLENBERG 1988).<\/p>\n<p>F\u00fcr die folgenden Ergebnisdarstellungen wird innerhalb des Gesamtgeschehens die Trennung des Birkenzeisig-Einfluges vom Winterbestand notwendig. Entsprechend unseren Fang- und Beobachtungsdaten definieren wir hier die 70. Pentade und damit den 16.12.1972 als letzten Tag des Einfluges, so da\u00df alle ab dem 17.12.1972 (71. Pentade) gefangenen Exemplare dem Winterbestand zugeschlagen werden. Eine klare Abgrenzung zwischen dem Winterbestand und dem Heimzug bzw. Durchzug im Februar und M\u00e4rz 1973 war damals nicht m\u00f6glich und soll hier unterbleiben.<\/p>\n<p>Im Zuge der Irruption 1986\/87 konnten wir im mittleren Ruhrtal den ersten nordischen Birkenzeisig am 30.10.1986 beobachten. Die h\u00f6chsten Beobachtungszahlen verzeichneten wir am 17.11.1986. Die Zugbeobachtungen nahmen dann wie 1972 im ersten Dezember-Drittel deutlich ab, den letzten gerichteten Wegz\u00fcgler haben wir am 08.12.1986 in der 69. Pentade registriert. Wenngleich die Erstbeobachtungen 1986\/87 sp\u00e4ter als 1972\/73 liegen (vgl. a. ZINK u. BAIRLEIN 1995), so f\u00e4llt im Vergleich der Irruptionen doch der um etwa zwei Pentaden fr\u00fchere Verlauf des Hauptdurchzuges 1986\/87 auf.<\/p>\n<p>Mit dem Fang begannen wir erst am 28.11.1986 in der 67. Pentade, also mit dem Abklingen des Einfluggeschehens. Die auch im Winter 1986\/87 im UG vorhandenen Winterbest\u00e4nde wurden im Gegensatz zu 1973 nicht befangen. Ab dem 05.02.1987 bis Anfang M\u00e4rz, also zu einem etwas fr\u00fcheren Zeitpunkt als 1972\/73, konnten gerichtete Heimzugbewegungen beobachtet, und &#8211; anders als 1972\/73 &#8211; deutlicher von Strichbewegungen abgegrenzt werden<a title=\"\" href=\"#_ftn3\">[3]<\/a> (vgl. a. FELLENBERG 1987, 1988). Mit dem Einsetzen dieses Heimzuges Anfang Februar 1987 wurde die Beringung wieder aufgenommen, die letzten gefangenen Exemplare datieren vom 11.03.1987.<\/p>\n<p>Im Literaturvergleich (vgl. Tabelle 1) wird erkennbar, da\u00df sich die Daten aus dem mittleren Ruhrtal gut in das bereits in anderen R\u00e4umen gezeichnete Bild des Irruptionsablaufs 1972\/73 einf\u00fcgen (vgl. a. ZINK u. BAIRLEIN 1995, GLUTZ VON BLOTZHEIM &amp; BAUER 1997). Das gilt um so mehr, wenn der die Sammelberichtsdaten und \u00e4hnliche Zusammenstellungen oftmals beeinflu\u00dfende \u201eWochenendeffekt\u201c und die bei Sichtbeobachtungen zumeist nicht vorgenommene Bestimmung der Unterart<a title=\"\" href=\"#_ftn4\">[4]<\/a> ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n<p>Der Vergleich zwischen den Literatur-, den Beobachtungs- und den Fangdaten zeigt dar\u00fcberhinaus, da\u00df mithilfe der Stichproben-F\u00e4nglinge des Irruptionswinters 1972\/73 ein repr\u00e4sentatives Bild der damaligen Irruption wiedergeben werden kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Tabelle 1: Literaturangaben zu den Eckdaten der Birkenzeisig-Irruptionen 1972\/73 und 1986\/87 im Vergleich zu den Daten aus dem mittleren Ruhrtal<\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"68\"><strong>Raum \/ Bezirk<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"88\"><strong>Datum der Erstbeob\u00adachtung(en)<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"64\"><strong>Erste gr\u00f6\u00dfere Zugwelle<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\"><strong>Beobach\u00adtungsma\u00adximum<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\"><strong>Ende des Einfluges<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\"><strong>Heimzug\u00adbeobach\u00adtung<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"68\"><strong>Letzt\u00adbeobach\u00adtung(en)<\/strong><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"110\"><strong>Quelle \/ Autor<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"8\" valign=\"top\" width=\"609\">\n<p align=\"center\"><strong>1972\/73<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"6\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"68\">D\u00e4nemark<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"88\">10.IX. &#8211; 30.IX.72<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"64\">M X.72<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">2. &#8211; 6.XI.72<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\">M &#8211; E XII.72<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">5.III. &#8211; 25.IV.73<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"68\">V. &#8211; VI.73<\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"110\">M\u00d8LLER (1973), BRAAE (1975)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"68\">Schleswig-Holstein<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"88\">9.X.72 12.X.72<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"64\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">A &#8211; M XI.72<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\">A I.73<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">E III. &#8211; IV.73<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"68\">E IV &#8211; M\/E V.73<\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"110\">BUSCHE et al. (1975)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"68\">Hamburg<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"88\">13.X. &#8211; 17.X.72<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"64\">2.XI. &#8211; 6.XI.72<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">22.XI. -26.XI.72<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"68\"><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"110\">HAARMANN (1974)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"68\">Templin\/ Uckermck.<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"88\">2.XI.72<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"64\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">III.73<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"68\">30.IV.73 (28.VI.73)<\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"110\">PRIES (1975)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"68\">West-Berlin<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"88\">28.X.72<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"64\">E X. &#8211; A XI.72<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">18.XI.72<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\">XII.72<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">(M I.) A II. &#8211; A III.73<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"68\">2.V.73 5.V.73<\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"110\">ELVERS et. al. (1974)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"68\">Magde\u00adburg<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"88\">29.X.72<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"64\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">(M) E XI.72<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\">M I. &#8211; A II.73<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">E III. &#8211; M IV.73<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"68\">E IV.73<\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"110\">FREIDANK (1976)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"68\"><strong>Mittleres Ruhrtal<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"88\"><strong>16.X.72 19.X.72<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"64\"><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\"><strong>(22.-26.XI) 27.XI.72<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\"><strong>16.XII.72<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\"><strong>M II.\/ 20.- 25.III.73<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"68\"><strong>29.III.73<\/strong><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"110\"><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"68\">Ober\u00adlausitz<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"88\">27.X.72<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"64\">3.XI.72<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">24. &#8211; 25.XI.72<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\">M XII.72<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">kein Heimzug<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"68\"><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"110\">HASSE (1975)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"68\">Karl-Marx-Stadt<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"88\">(14.X.72 15.X.72)<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"64\">5.XI.7219.XI.72<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">25.XI.72<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\">E XII.72 -A I.73<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">A I. &#8211; E IV.73<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"68\"><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"110\">DICK u. SAE\u00adMANN (1973), ERNST (1983)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"68\">Rheinland-Pfalz<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"88\">15.X.72<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"64\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">26. &#8211; 30.XI.72<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\">XII.72<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">E III &#8211; M IV.73<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"68\">18.IV.73<\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"110\">NIEHUIS u. SCHNEIDER (1976)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"68\">Baden-W\u00fcrttbg.<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"88\">28.IX.72 8.X.72<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"64\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">26.XI.72<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\">XII.72<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"68\">21.IV.73 13.V.73<\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"110\">NEUB (1973)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"68\">S\u00fcdbayern<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"88\">12.XI.72<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"64\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">26. &#8211; 30.XI.72<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">M II. &#8211; E III.73<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"68\">28.IV.73<\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"110\">ALTRICHTER (1974)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"68\">Luxem\u00adburg<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"88\">1.XI.72<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"64\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"68\">20.IV.73<\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"110\">MELCHIOR (1974)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"68\">Belgien<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"88\">1.XI.72<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"64\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">20.XI &#8211; 10.XII.72<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"68\"><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"110\">HERREMANS (1973)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"8\" valign=\"top\" width=\"609\">\n<p align=\"center\"><strong>1986\/87<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"6\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"68\">Mecklen\u00adburg-Vor\u00adpommern<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"88\">X.86<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"64\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">M II.87E III &#8211; IV.87<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"68\">21.4.87 (3.VI.87)<\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"110\">PRIES (1990)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"68\">Westfalen<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"88\">9.X.86<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"64\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">M &#8211; E XI.86<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"68\">15.III.87 4.IV.87<\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"110\">FELLENBERG (1987, 1988)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"68\">Bielefeld<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"88\">3.XI.86<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"64\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">M &#8211; E XI.86<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\">E XI. &#8211; E XII.86<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"68\">29.III.87<\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"110\">BADER (1986), DEUTSCH (1987)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"68\"><strong>Mittleres Ruhrtal<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"88\"><strong>30.X.86<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"64\"><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\"><strong>17.XI.86<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\"><strong>8.XII.86<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\"><strong>5.II. &#8211; A.III.87<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"68\"><strong>11.III.87<\/strong><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"110\"><strong>\u00a0<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"68\">Vogtland<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"88\">(19.X.86) 23.X.86<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"64\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">17. &#8211; 26.XI.86<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">E I. &#8211; M IV.87.<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"68\">18.IV.87 3.V.87<\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"110\">ERNST u. KULT (1989)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"68\">Regens\u00adburg<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"88\">23.XI.86<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"64\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"68\">29.III.87<\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"110\">VIDAL (1988)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"68\">Nieder\u00adlande<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"88\">4.XI.86<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"64\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">M XI.86<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"66\">XII.86<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"68\"><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"110\">LENSINK et al. (1989)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"68\"><\/td>\n<td width=\"88\"><\/td>\n<td width=\"64\"><\/td>\n<td width=\"76\"><\/td>\n<td width=\"66\"><\/td>\n<td width=\"76\"><\/td>\n<td width=\"68\"><\/td>\n<td width=\"104\"><\/td>\n<td width=\"6\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Daten durch Umrechnungen z.T. leicht abge\u00e4ndert; A = Anfang (~ 1. Dekade), M = Mitte (~ 2. Dekade), E = Ende (~ 3. Dekade)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Demgegen\u00fcber k\u00f6nnen f\u00fcr den Winter 1986\/87 aufgrund der erheblich geringeren Fangfrequenz und des sp\u00e4ten Beginns der Fangt\u00e4tigkeit hier nur Ergebnisse f\u00fcr Teil-Zeitr\u00e4ume erzielt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>2. Die gefangenen Arten und Unterarten<\/p>\n<p>Insgesamt wurden 1972\/73 von uns im mittleren Ruhrtal 1032 und 1986\/87 132 Exemplare der Birkenzeisig-Gruppe gefangen. Sowohl 1972\/73 als auch in der kleineren Stichprobe 1986\/87 war der weitaus \u00fcberwiegende Teil der Irruptionsv\u00f6gel der Unterart <em>C. f. flammea<\/em> zuzurechnen (vgl. Tabelle 2). Die wenigen gefangenen <em>C. f. cabaret<\/em> wurden 1972\/73 im Oktober und ersten Novemberdrittel (15.\/16.\/18.10., 9.11.72) und ab Anfang M\u00e4rz (1.03. und 16.3.73), 1986\/87 am 29.11.86, also jeweils zu Beginn bzw. gegen Ende der Fangzeitr\u00e4ume nachgewiesen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Tabelle 2: Verteilung der F\u00e4nglinge auf Arten und Unterarten<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"213\"><em>\u00a0<\/em><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"201\">\n<p align=\"center\">1972\/73<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"201\">\n<p align=\"center\">1986\/87<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"213\">\n<p align=\"center\"><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"100\">\n<p align=\"center\">absolut<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"100\">\n<p align=\"center\">%<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"100\">\n<p align=\"center\">absolut<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"100\">\n<p align=\"center\">%<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"213\"><em>Carduelis flammea flammea<\/em><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"100\">\n<p align=\"center\">1023<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"100\">\n<p align=\"center\">99,1<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"100\">\n<p align=\"center\">128<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"100\">\n<p align=\"center\">97<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"213\"><em>Carduelis flammea cabaret<\/em><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"100\">\n<p align=\"center\">8<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"100\">\n<p align=\"center\">0,8<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"100\">\n<p align=\"center\">2<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"100\">\n<p align=\"center\">1,5<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"213\"><em>Carduelis hornemanni exilipes<\/em><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"100\">\n<p align=\"center\">1<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"100\">\n<p align=\"center\">0,1<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"100\">\n<p align=\"center\">2<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"100\">\n<p align=\"center\">1,5<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"213\"><em>\u00a0<\/em><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"100\">\n<p align=\"center\">1032<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"100\">\n<p align=\"center\">100<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"100\">\n<p align=\"center\">132<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"100\">\n<p align=\"center\">100<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u00dcbereinstimmend niedrige Anteile von Alpenbirkenzeisigen an der Irruption 1972\/73 nennt auch G\u00dcNSCHE (1974)<span style=\"text-decoration: underline;\">[ERNST (1983)]<\/span> aus dem Bezirk Karl-Marx-Stadt: Dort wurden 800 <span style=\"text-decoration: underline;\">[664]<\/span> <em>C. f. flammea<\/em> und 5 <em>C. f. cabaret<\/em> gefangen (= 0,62%; Vergleichstest zu den Werten des mittleren Ruhrtals: c<sup>2<\/sup> = 0,4004 dF = 1, P = 0,5269, n.s.<span style=\"text-decoration: underline;\">[= 0,75%; Vergleichstest zu den Werten des mittleren Ruhrtals: <\/span><span style=\"text-decoration: underline;\">c<sup>2<\/sup> = 0,0113 dF = 1, P = 0,9152, n.s.]<\/span>). FREIDANK (1976) stellte bei Magdeburg unter insgesamt 371 gefangenen V\u00f6geln nur einen <em>C. f. cabaret <\/em>fest (&lt; 0,3%, signifikantes Ergebnis des Binomialtests: P = 0,006) und HASSE (1973) fing in der Oberlausitz w\u00e4hrend der Irruption 1972\/73 840 Birkenzeisige, die s\u00e4mtlichst der Nominatform zugeh\u00f6rig waren. Auch NIEHUIS u. SCHNEIDER (1976) geben f\u00fcr diese Irruption einen <em>C. f. flammea<\/em> &#8211; Anteil von 80 &#8211; 98% (Daten verschiedener Beringer und Orte) f\u00fcr Rheinland-Pfalz an. M\u00d8LLER (1973) nennt in seiner Auswertung des umfangreichen d\u00e4nischen Fangmaterials aus dem Winter 1972\/73 einen <em>C. f. flammea <\/em>&#8211; Anteil von 95% (incl. <em>holboelli<\/em>) und einen <em>cabaret<\/em>-Anteil von 3%<a title=\"\" href=\"#_ftn5\">[5]<\/a>. Ungef\u00e4hr 2% der ca. 1000 gefangenen V\u00f6gel waren dem Polarbirkenzeisig zuzurechnen, davon einer der Unterart <em>C. h. hornemanni<\/em>, die \u00fcbrigen der Unterart <em>exilipes<\/em>. PETTERSSON (1978) nennt f\u00fcr s\u00fcdschwedische F\u00e4nglinge der Irruption 1972\/73 einen Anteil der Nominatrasse (incl. <em>holboelli<\/em>) von 97,6 %, der Unterart <em>cabaret<\/em> geh\u00f6rte nur ein F\u00e4ngling (ca. 0,3 %) an.<\/p>\n<p>Der gegen\u00fcber dem Winter 1972\/73 h\u00f6here prozentuale Anteil der Unterart <em>C. f. cabaret<\/em> an der Irruption 1986\/87 im mittleren Ruhrtal ist statistisch nicht signifikant (Ergebnis des Binomialtests P = 0,4300, n.s.). Allerdings sind bei diesem Ergebnis die sp\u00e4te Erfassung im Winter 1986\/87 und der geringe Stichprobenumfang zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sowohl 1972\/73 als auch 1986\/87 konnten wir im mittleren Ruhrtal Polarbirkenzeisige (<em>C. hornemanni<\/em>) nachweisen. Ein adulter <em>C. hornemanni<\/em> wurde 1972 in Fr\u00f6ndenberg\/Ruhr gefangen, zwei adulte Exemplare 1987 in Menden-B\u00f6sperde (Tabelle 3)<a title=\"\" href=\"#_ftn6\">[6]<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Tabelle 3: Polarbirkenzeisig (<em>Carduelis hornemanni<\/em>) &#8211; F\u00e4nglinge im mittleren Ruhrtal<\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"90\">\n<p align=\"center\">Datum<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">Alter<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"123\">\n<p align=\"center\">Fl\u00fcgell\u00e4nge (mm)<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"142\">\n<p align=\"center\">Schwanzl\u00e4nge (mm)<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"94\">\n<p align=\"center\">Gewicht (g)<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"123\">\n<p align=\"center\">DSK-Nr.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"90\">\n<p align=\"center\">24.11.1972<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">ad<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"123\">\n<p align=\"center\">76<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"142\">\n<p align=\"center\">55<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"94\">\n<p align=\"center\">12,8<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"123\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"90\">\n<p align=\"center\">08.02.1987<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">ad<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"123\">\n<p align=\"center\">77<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"142\">\n<p align=\"center\">58<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"94\">\n<p align=\"center\">11,7<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"123\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"90\">\n<p align=\"center\">25.02.1987<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">ad<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"123\">\n<p align=\"center\">76<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"142\">\n<p align=\"center\">56<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"94\">\n<p align=\"center\">12,1<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"123\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Alle drei gefangenen Tiere liessen sich anhand der Fl\u00fcgelma\u00dfe und der K\u00f6rperf\u00e4rbung der Unterart <em>C. h. exilipes<\/em> zuordnen, die &#8211; bis auf die Kopfplatte &#8211; fehlende oder nur \u00e4u\u00dferst geringe Rotf\u00e4rbung allein auf der Vorderbrust lie\u00df eine sichere Geschlechtsbestimmung nicht zu (vgl. SVENSSON 1992).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_485\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/birkenzeisig_foto_1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-485\" class=\" wp-image-485 \" title=\"birkenzeisig_foto_1\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/birkenzeisig_foto_1.jpg\" width=\"490\" height=\"700\" srcset=\"https:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/birkenzeisig_foto_1.jpg 700w, https:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/birkenzeisig_foto_1-210x300.jpg 210w\" sizes=\"auto, (max-width: 490px) 100vw, 490px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-485\" class=\"wp-caption-text\">Foto 1: In Menden-B\u00f6sperde am 25.02.1987 gefangener Polarbirkenzeisig (Carduelis hornemanni), Foto: Martina Walther \/ Werner Pr\u00fcnte<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_483\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/birkenzeisig_foto_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-483\" class=\" wp-image-483 \" title=\"birkenzeisig_foto_2\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/birkenzeisig_foto_2.jpg\" width=\"700\" height=\"660\" srcset=\"https:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/birkenzeisig_foto_2.jpg 1000w, https:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/birkenzeisig_foto_2-300x282.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-483\" class=\"wp-caption-text\">Foto 3: In Menden-B\u00f6sperde am 25.02.1987 gefangener Polarbirkenzeisig (Carduelis hornemanni), Foto: Martina Walther \/ Werner Pr\u00fcnte<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_484\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/birkenzeisig_foto_3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-484\" class=\" wp-image-484 \" title=\"birkenzeisig_foto_3\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/birkenzeisig_foto_3.jpg\" width=\"700\" height=\"493\" srcset=\"https:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/birkenzeisig_foto_3.jpg 1000w, https:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/birkenzeisig_foto_3-300x211.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-484\" class=\"wp-caption-text\">Foto 2: In Menden-B\u00f6sperde am 25.02.1987 gefangener Polarbirkenzeisig (Carduelis hornemanni), Foto: Martina Walther \/ Werner Pr\u00fcnte<\/p><\/div>\n<p>Der Fang des Polarbirkenzeisigs 1972 im mittleren Ruhrtal f\u00e4llt mit dem ersten und bisher einzigen &#8211; in der Avifauna von Westfalen als \u201escheint nicht gesichert\u201c (PEITZMEIER 1979: 556) bezeichneten &#8211; <em>Carduelis hornemanni-<\/em>Nachweis aus Westfalen von K. G\u00fcth am 24.11.1972 in Westerwiehe, Kr. G\u00fctersloh, zusammen (vgl. G\u00dcTH 1977). Dieses Exemplar ist von der Deutschen Seltenheitenkomission inzwischen ebenfalls als <em>Carduelis hornemanni<\/em> anerkannt worden<a title=\"\" href=\"#_ftn7\">[7]<\/a>. Zusammen mit den von PROKOSCH &amp; VOHWINKEL in SKIBA (1993) und den von GILLER (1976) f\u00fcr den rheinischen Landesteil angegebenen Nachweisen liegen damit aus dem Irruptionswinter 1972\/73 4 anerkannte Polarbirkenzeisig-Feststellungen und f\u00fcr den Winter 1986\/87 zwei gesicherte Nachweise f\u00fcr Nordrhein-Westfalen vor (vgl. GLUTZ VON BLOTZHEIM &amp; BAUER 1997).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>3. Alters- und Geschlechterverteilung<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Tabelle 4: Altersverteilung der 1972\/73 bzw. 1986\/87 gefangenen Birkenzeisige (<em>Carduelis flammea flammea<\/em>)<\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"269\"><em>Carduelis flammea flammea<\/em><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"180\">\n<p align=\"center\">1972\/73<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"165\">\n<p align=\"center\">1986\/87<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"269\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"95\">\n<p align=\"center\">absolut<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"85\">\n<p align=\"center\">%<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"85\">\n<p align=\"center\">absolut<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"80\">\n<p align=\"center\">%<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"269\"><strong>Fangzeitraum w\u00e4hrend des Einfluges<\/strong><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"180\">\n<p align=\"center\">16.10. &#8211; 16.12.72<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"165\">\n<p align=\"center\">29.11. &#8211; 8.12.86<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"269\">nicht adult<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"95\">\n<p align=\"center\">404<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"85\">\n<p align=\"center\">60,8<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"85\">\n<p align=\"center\">18<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"80\">\n<p align=\"center\">41,9<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"269\">adult<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"95\">\n<p align=\"center\">261<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"85\">\n<p align=\"center\">39,2<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"85\">\n<p align=\"center\">25<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"80\">\n<p align=\"center\">58,1<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"269\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"95\">\n<p align=\"center\">665<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"85\">\n<p align=\"center\">100<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"85\">\n<p align=\"center\">43<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"80\">\n<p align=\"center\">100<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"269\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"95\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"85\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"85\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"80\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"269\"><strong>Gesamtfangzeitraum<\/strong><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"180\">\n<p align=\"center\">16.10.72 &#8211; 29.03.87<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"165\">\n<p align=\"center\">29.11.86 &#8211; 11.03.87<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"269\">nicht adult<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"95\">\n<p align=\"center\">554<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"85\">\n<p align=\"center\">55,1<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"85\">\n<p align=\"center\">44<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"80\">\n<p align=\"center\">34,4<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"269\">adult<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"95\">\n<p align=\"center\">451<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"85\">\n<p align=\"center\">44,9<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"85\">\n<p align=\"center\">84<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"80\">\n<p align=\"center\">65,6<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"269\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"95\">\n<p align=\"center\">1005<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"85\">\n<p align=\"center\">100<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"85\">\n<p align=\"center\">128<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"80\">\n<p align=\"center\">100<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Betrachtet man den Zeitraum des &#8211; von uns relativ repr\u00e4sentativ erfassten &#8211; Einfluges, also von Oktober bis Mitte Dezember 1972, so \u00fcberwiegen die nicht adulten Birkenzeisige deutlich: 60,8% der in dieser Zeit gefangenen Exemplare waren Jungv\u00f6gel, 39,2% Altv\u00f6gel (vgl. Tabelle 4). Die Abbildung 3 gibt entsprechend ein differenziertes Bild der Alterszusammensetzung im Verlauf dieses Winters wieder. Ab Mitte Oktober 1972 ist zun\u00e4chst ein deutlicher \u00dcberschu\u00df diesj\u00e4hriger F\u00e4nglinge zu verzeichnen. Mit dem Ende des Einfluges \u00e4ndert sich dieses Verh\u00e4ltnis auffallend. W\u00e4hrend des Winters weisen die befangenen Best\u00e4nde im Untersuchungsgebiet mit wenigen Ausnahmen geringf\u00fcgige Altvogel\u00fcbersch\u00fcsse oder eine relativ ausgeglichene Altersverteilung auf. Aber erst mit den h\u00f6heren Fangzahlen Mitte Februar und in der zweiten M\u00e4rzh\u00e4lfte 1973 (16.\/17. Pentade) &#8211; also w\u00e4hrend durch schwache Heimzugbewegungen gekennzeichneten Zeitr\u00e4umen &#8211; verschiebt sich die Altersverteilung klarer zugunsten der mehrj\u00e4hrigen Altv\u00f6gel.<\/p>\n<p>In der Summe aller, w\u00e4hrend des Einfluges und der wintertags gefangenen <em>C. f. flammea<\/em> \u00fcberwiegen 1972\/73 die nicht adulten Birkenzeisige gegen\u00fcber den adulten Exemplaren nur geringf\u00fcgig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_477\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/birkenzeisig_abb_3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-477\" class=\" wp-image-477 \" title=\"birkenzeisig_abb_3\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/birkenzeisig_abb_3.jpg\" width=\"700\" height=\"509\" srcset=\"https:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/birkenzeisig_abb_3.jpg 1000w, https:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/birkenzeisig_abb_3-300x218.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-477\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 3: Altersverteilung von Carduelis flammea flammea im mittleren Ruhrtal im Verlauf der Irruption 1972\/73<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_476\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/birkenzeisig_abb_4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-476\" class=\" wp-image-476 \" title=\"birkenzeisig_abb_4\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/birkenzeisig_abb_4.jpg\" width=\"700\" height=\"509\" srcset=\"https:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/birkenzeisig_abb_4.jpg 1000w, https:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/birkenzeisig_abb_4-300x218.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-476\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 4: Altersverteilung von Carduelis flammea flammea \u00edm mittleren Ruhrtal im Verlauf der Irruption 1986\/87<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Unter den 1986\/87 gefangenen <em>C. f. flammea<\/em> \u00fcberwiegen im mittleren Ruhrtal nahezu \u00fcber die gesamte Fangperiode die Altv\u00f6gel (vgl. Abbildung 4). Entsprechend sind die nicht adulten V\u00f6gel in diesem Winter nur zu 34,4% an der Gesamtzahl aller gefangenen Tiere beteiligt (vgl. Tabelle 4).<\/p>\n<p>Trotz dieses zwischen den beiden Irruptionswintern zun\u00e4chst wiederspr\u00fcchlich erscheinenden Ergebnisses l\u00e4\u00dft sich das Verteilungsmuster des Winters 1986\/87 mit dem des Winters 1972\/73 zwanglos parallelisieren. Die hohen Jungvogelanteile w\u00e4hrend des Einfluges 1972\/73 waren zu Beginn und mit dem H\u00f6hepunkt des Durchzuges festzustellen. Gerade dieser Abschnitt des Irruptionsgeschehens ist von uns 1986\/87 aber nicht befangen worden. Entsprechend ergibt der statistische Vergleich der w\u00e4hrend der Einfl\u00fcge 1972\/73 und 1986\/87 tats\u00e4chlich gleichzeitig befangenen Pentadenabschnitte (67., 68. und 69. Pentade) zwischen den beiden Irruptionswintern nur geringf\u00fcgige und statistisch nicht signifikante Unterschiede in der Altersverteilung: Einem Altvogelanteil von 51% 1972 steht 1986 ein solcher von 58% gegen\u00fcber (c<sup>2 <\/sup>= 0,60099, dF = 1, P = 0,4382). Auch unter Ber\u00fccksichtigung des um etwa 2 Pentaden gegeneinander verschobenen Verlaufs der beiden Irruptionen ergibt sich im Vergleich der Altersverteilungen der entsprechenden Pentaden (1972: 69. und 70., 1986: 67. und 68. Pentade) kein signifikanter Unterschied (c<sup>2 <\/sup>= 1,55468 , dF = 1, P = 0,21244).<\/p>\n<p>Auch im Irruptionswinter 1986\/87 sind wiederum mit dem Beginn des Heimzuges, also vor allem in der ersten Februarh\u00e4lfte 1987, deutliche \u00dcbersch\u00fcsse adulter V\u00f6gel zu beobachten.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>Das Geschlechterverh\u00e4ltnis der beringten adulten <em>C. f. flammea<\/em> ist sowohl im Winter 1972\/73 als auch 1986\/87 leicht zugunsten der m\u00e4nnlichen Altv\u00f6gel verschoben gewesen (vgl. Tabelle 5). Da in beiden Wintern keine Kontrollf\u00e4nge ohne Lockv\u00f6gel durchgef\u00fchrt wurden, bleibt die Frage unbeantwortet, ob dieses von einer theoretischen Gleichverteilung (vgl. BEZZEL &amp; PRINZINGER 1990) abweichende Verh\u00e4ltnis als methodischer Artefakt zu bewerten ist. Allerdings deckt sich dieses Ergebnis mit dem von ERNST (1998) aufgrund von Brutzeitf\u00e4nglingen vermuteten Geschlechterverh\u00e4ltnis.<\/p>\n<p>Tabelle 5: Geschlechterverteilung der adulten Carduelis flammea flammea 1972\/73 und 1986\/87<\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"222\"><em>Carduelis flammea flammea<\/em><\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"196\">\n<p align=\"center\">1972\/73<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"196\">\n<p align=\"center\">1986\/87<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"222\">adulte Exemplare<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"98\">\n<p align=\"center\">absolut<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"98\">\n<p align=\"center\">%<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"98\">\n<p align=\"center\">absolut<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"98\">\n<p align=\"center\">%<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"222\">m\u00e4nnlich<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"98\">\n<p align=\"center\">252<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"98\">\n<p align=\"center\">56,4<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"98\">\n<p align=\"center\">47<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"98\">\n<p align=\"center\">56<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"222\">weiblich<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"98\">\n<p align=\"center\">195<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"98\">\n<p align=\"center\">43,6<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"98\">\n<p align=\"center\">37<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"98\">\n<p align=\"center\">44<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"222\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"98\">\n<p align=\"center\">447<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"98\">\n<p align=\"center\">100<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"98\">\n<p align=\"center\">84<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"98\">\n<p align=\"center\">100<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im zeitlichen Verlauf des Einfluges 1972\/73 stellt sich die Verteilung der Geschlechter adulter Exemplare nicht einheitlich dar. Vor allem zu Beginn des Einfluges und w\u00e4hrend der Einflugsspitze sind die M\u00e4nnchen deutlich in der \u00dcberzahl. Die Winterf\u00e4nge und die F\u00e4nge zu Beginn des R\u00fcckzuges weisen zwar zumeist h\u00f6here M\u00e4nnchen-Anteile auf, doch wechseln sich M\u00e4nnchen- und Weibchen\u00fcbersch\u00fcsse im Wechsel der Pentaden mehrfach ab. So ist die vorletzte Fangpentade noch durch ein \u00dcberwiegen der M\u00e4nnchen gekennzeichnet, w\u00e4hrend in der letzten Pentade der Anteil der M\u00e4nnchen zugunsten eines Weibchen\u00fcberschusses deutlich abnimmt.<\/p>\n<p>Der M\u00e4nnchen\u00fcberschu\u00df der 1986\/87 gefangenen Altv\u00f6gel ist insbesondere auf die hohen Anteile adulter M\u00e4nnchen zu Beginn des Heimzuges in der ersten Februarh\u00e4lfte 1987 zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_474\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/birkenzeisig_abb_6.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-474\" class=\" wp-image-474 \" title=\"birkenzeisig_abb_6\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/birkenzeisig_abb_6.jpg\" width=\"700\" height=\"509\" srcset=\"https:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/birkenzeisig_abb_6.jpg 1000w, https:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/birkenzeisig_abb_6-300x218.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-474\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 5: Geschlechterverh\u00e4ltnis adulter Carduelis flammea flammea im mittleren Ruhrtal im Verlauf der Irruption 1972\/73<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_471\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/birkenzeisig_abb_7.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-471\" class=\" wp-image-471 \" title=\"birkenzeisig_abb_7\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/birkenzeisig_abb_7.jpg\" width=\"700\" height=\"512\" srcset=\"https:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/birkenzeisig_abb_7.jpg 1000w, https:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/birkenzeisig_abb_7-300x219.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-471\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 6: Geschlechterverh\u00e4ltnis adulter Carduelis flammea flammea im mittleren Ruhrtal im Verlauf der Irruption 1986\/87<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aus der Oberlausitz gibt HASSE (1975) f\u00fcr 386 w\u00e4hrend des Einfluges von Ende Oktober bis Mitte Dezember 1972 gefangene adulte nordische Birkenzeisige ein Verh\u00e4ltnis von 51 % M\u00e4nnchen zu 49 % Weibchen an. Zu dem von uns w\u00e4hrend des Einfluges, also bis Mitte Dezember 1972 ermitteltem Anteil adulter M\u00e4nnchen von 56,2 % ergibt sich keine signifikante Abweichung (c<sup>2 <\/sup>= 2,9493, dF = 1, P = 0,0859). Auch der von PRIES (1975) w\u00e4hrend der Irruption 1972\/73 im Raum Templin ermittelte Anteil adulter M\u00e4nnchen von 53,5 % gegen\u00fcber 46,5 % alter Weibchen ist mit den hier ermittelten Werten vergleichbar (c<sup>2 <\/sup>= 1,498 dF = 1, P = 0,2210). ERIKSSON (1970a) nennt f\u00fcr <em>C. f. flammea<\/em>-F\u00e4nglinge aus Fennoskandien vom Oktober 1965 ebenfalls ein nahezu ausgeglichenes Geschlechterverh\u00e4ltnis der Altv\u00f6gel. W\u00e4hrend der Irruption 1972\/73 sind in D\u00e4nemark ab November dagegen die M\u00e4nnchen deutlich in der \u00dcberzahl gewesen, und zwar von (Oktober) November bis Dezember 1972 (Februar 1973) in zunehmendem Ma\u00dfe (M\u00d8LLER 1973).<\/p>\n<p>Die 1986\/87 von PRIES (1990) ermittelte Altersverteilung von ca. 56% adulten M\u00e4nnchen zu ca. 44% adulten Weibchen entspricht unserem Ergebnis aus diesem Winter (c<sup>2 <\/sup>= 0,0054, dF = 1, P = 0,9417).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>4. Biometrie<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In der Tabelle 6 sind die Ma\u00dfe und Gewichte der im mittleren Ruhrtal w\u00e4hrend beider Irruptionswinter gefangenen nordischen Birkenzeisige wiedergegeben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Tabelle 6: Ma\u00dfe und Gewichte der 1972\/73 und 1986\/87 gefangenen Carduelis flammea flammea (x = aritmethisches Mittel, s = Standardabweichung, r = Minimum \/ Maximum, n = Anzahl der F\u00e4lle, abs. = absolute Differenz der Mittelwerte 1986\/87 und 1972\/73, Sign. = Signifikanzniveau des t- bzw. U-Tests auf Mittelwertunterschiede)<\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\">C. fl. flammea<\/td>\n<td colspan=\"4\" valign=\"top\" width=\"203\">\n<p align=\"center\">1972\/73<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"4\" valign=\"top\" width=\"194\">\n<p align=\"center\">1986\/87<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"2\" valign=\"top\" width=\"94\">\n<p align=\"center\">Differenz<\/p>\n<p align=\"center\">86\/87-72\/73<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">x<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\">\n<p align=\"center\">s<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\">\n<p align=\"center\">r<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\">\n<p align=\"center\">n<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\">\n<p align=\"center\">x<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\">\n<p align=\"center\">s<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\">\n<p align=\"center\">r<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">n<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">abs.<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">Sign.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\"><strong>Fl\u00fcgel (mm)<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\"><strong>adult<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\">M\u00e4nnchen<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">75,2<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\">\n<p align=\"center\">1,73<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\">\n<p align=\"center\">72-80<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\">\n<p align=\"center\">252<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\">\n<p align=\"center\">76,5<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\">\n<p align=\"center\">1,72<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\">\n<p align=\"center\">72-80<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">46<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">1,3<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">***<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\">Weibchen<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">72,8<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\">\n<p align=\"center\">1,81<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\">\n<p align=\"center\">68-78<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\">\n<p align=\"center\">195<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\">\n<p align=\"center\">75,2<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\">\n<p align=\"center\">1,38<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\">\n<p align=\"center\">72-78<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">37<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">2,4<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">***<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\">gesamt*<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">74,1<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\">\n<p align=\"center\">2,13<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\">\n<p align=\"center\">68-80<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\">\n<p align=\"center\">451<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\">\n<p align=\"center\">75,9<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\">\n<p align=\"center\">1,69<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\">\n<p align=\"center\">72-80<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">83<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">1,8<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">***<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\"><strong>nicht adult<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\">M\u00e4nnchen<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">73,6<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\">\n<p align=\"center\">1,56<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\">\n<p align=\"center\">70-78<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\">\n<p align=\"center\">179<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\">\n<p align=\"center\">75,0<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\">\n<p align=\"center\">2,01<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\">\n<p align=\"center\">71-79<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">23<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">1,4<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">***<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\">\u201eweibchenfarben\u201c<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">71,5<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\">\n<p align=\"center\">1,45<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\">\n<p align=\"center\">68-75<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\">\n<p align=\"center\">75<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\">\n<p align=\"center\">73,1<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\">\n<p align=\"center\">1,37<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\">\n<p align=\"center\">70-75<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">21<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">1,6<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">***<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\">gesamt*<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">72,7<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\">\n<p align=\"center\">1,92<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\">\n<p align=\"center\">68-78<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\">\n<p align=\"center\">549<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\">\n<p align=\"center\">74,1<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\">\n<p align=\"center\">1,98<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\">\n<p align=\"center\">70-79<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">44<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">1,4<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">***<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\"><strong>Schwanz (mm)<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\"><strong>adult<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\">M\u00e4nnchen<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">55,8<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\">\n<p align=\"center\">1,76<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\">\n<p align=\"center\">51-60<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\">\n<p align=\"center\">251<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\">\n<p align=\"center\">56,2<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\">\n<p align=\"center\">1,83<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\">\n<p align=\"center\">52-60<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">47<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">0,4<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">n.s.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\">Weibchen<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">54,5<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\">\n<p align=\"center\">1,93<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\">\n<p align=\"center\">50-59<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\">\n<p align=\"center\">194<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\">\n<p align=\"center\">55,6<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\">\n<p align=\"center\">1,77<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\">\n<p align=\"center\">52-60<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">37<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">1,1<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">**<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\">gesamt*<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">55,2<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\">\n<p align=\"center\">1,96<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\">\n<p align=\"center\">50-60<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\">\n<p align=\"center\">449<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\">\n<p align=\"center\">55,9<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\">\n<p align=\"center\">1,82<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\">\n<p align=\"center\">52-60<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">84<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">0,7<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">**<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\"><strong>nicht adult<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\">M\u00e4nnchen<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">55,1<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\">\n<p align=\"center\">1,64<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\">\n<p align=\"center\">51-59<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\">\n<p align=\"center\">173<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\">\n<p align=\"center\">55,4<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\">\n<p align=\"center\">2,45<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\">\n<p align=\"center\">50-60<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">23<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">0,3<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">n.s.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\">\u201eweibchenfarben\u201c<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">53,3<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\">\n<p align=\"center\">1,93<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\">\n<p align=\"center\">49-58<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\">\n<p align=\"center\">74<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\">\n<p align=\"center\">54,8<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\">\n<p align=\"center\">2,05<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\">\n<p align=\"center\">50-58<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">21<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">1,5<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">**<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\">gesamt*<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">54,8<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\">\n<p align=\"center\">1,95<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\">\n<p align=\"center\">49-60<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\">\n<p align=\"center\">542<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\">\n<p align=\"center\">55,1<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\">\n<p align=\"center\">2,26<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\">\n<p align=\"center\">50-60<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">44<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">0,3<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">n.s.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\"><strong>Schnabel (mm)<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\"><strong>adult<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\">M\u00e4nnchen<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">9,2<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\">\n<p align=\"center\">0,57<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\">\n<p align=\"center\">8,2-11<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\">\n<p align=\"center\">55<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\">Weibchen<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">9,2<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\">\n<p align=\"center\">0,68<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\">\n<p align=\"center\">8,2-10,9<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\">\n<p align=\"center\">35<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\">gesamt*<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">9,2<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\">\n<p align=\"center\">0,6<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\">\n<p align=\"center\">8,2-11<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\">\n<p align=\"center\">93<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\"><strong>nicht adult<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\">M\u00e4nnchen<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">9,0<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\">\n<p align=\"center\">0,48<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\">\n<p align=\"center\">8-10,2<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\">\n<p align=\"center\">39<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\">gesamt*<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">9,0<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\">\n<p align=\"center\">0,58<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\">\n<p align=\"center\">8-11<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\">\n<p align=\"center\">109<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\"><strong>Gewicht (g)<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\"><strong>adult<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\">M\u00e4nnchen<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">13,2<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\">\n<p align=\"center\">0,85<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\">\n<p align=\"center\">11,5-15,5<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\">\n<p align=\"center\">251<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\">\n<p align=\"center\">12,7<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\">\n<p align=\"center\">0,87<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\">\n<p align=\"center\">11,4-15,6<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">47<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">(-0,5)<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">(***)<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\">Weibchen<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">12,6<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\">\n<p align=\"center\">0,83<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\">\n<p align=\"center\">10,25-15<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\">\n<p align=\"center\">193<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\">\n<p align=\"center\">12,3<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\">\n<p align=\"center\">0,74<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\">\n<p align=\"center\">10,7-14,9<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">36<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">(-0,3)<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">(n.s.)<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\">gesamt*<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">13,0<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\">\n<p align=\"center\">0,91<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\">\n<p align=\"center\">10,25-15,5<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\">\n<p align=\"center\">448<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\">\n<p align=\"center\">12,6<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\">\n<p align=\"center\">0,83<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\">\n<p align=\"center\">10,7-15,6<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">83<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">(-0,4)<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">(***)<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\"><strong>nicht adult<\/strong><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\">M\u00e4nnchen<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">12,8<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\">\n<p align=\"center\">0,79<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\">\n<p align=\"center\">10,5-15,75<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\">\n<p align=\"center\">177<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\">\n<p align=\"center\">12,3<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\">\n<p align=\"center\">0,88<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\">\n<p align=\"center\">11-14,6<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">23<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">(-0,5)<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">(**)<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\">\u201eweibchenfarben\u201c<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">12,3<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\">\n<p align=\"center\">0,66<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\">\n<p align=\"center\">10-13,75<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\">\n<p align=\"center\">75<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\">\n<p align=\"center\">11,7<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\">\n<p align=\"center\">0,65<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\">\n<p align=\"center\">10,5-13,2<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">21<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">(-0,6)<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">(***)<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\">gesamt*<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">12,6<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\">\n<p align=\"center\">0,89<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\">\n<p align=\"center\">10-16<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\">\n<p align=\"center\">546<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\">\n<p align=\"center\">12,0<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\">\n<p align=\"center\">0,83<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\">\n<p align=\"center\">10,5-14,6<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\">\n<p align=\"center\">44<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">(-0,6)<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\">\n<p align=\"center\">(***)<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"39\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"87\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"40\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"42\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"71\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"38\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"47\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>* einschlie\u00dflich nicht geschlechtsbestimmter Exemplare<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die vorliegenden Mittelwerte der Fl\u00fcgell\u00e4nge, der Schwanzl\u00e4nge und des Gewichts weisen f\u00fcr jede der beiden Irruptionen auf geringe Differenzen innerhalb der Altersklassen und innerhalb der Geschlechter &#8211; soweit bestimmbar &#8211; bei breiten \u00dcberschneidungsbereichen der Spannweiten hin. Zwischen den Altersklassen fallen f\u00fcr die genannten Parameter jeweils die etwas geringeren Werte der nicht adulten V\u00f6gel im Vergleich zu den Altv\u00f6geln auf. Sowohl 1972\/73 als auch 1986\/87 sind die Mittelwertunterschiede der Fl\u00fcgell\u00e4nge, der Schwanzl\u00e4nge und des Gewichtes zwischen adulten und nicht adulten Tieren jeweils statistisch hochsignifikant (P &lt; 0,001, 1986\/87 Schwanzl\u00e4nge P &lt; 0,05). Die Mittelwerte der Schnabell\u00e4ngen adulter und junger V\u00f6gel unterscheiden sich 1972\/73 ebenfalls signifikant (P &lt; 0,05).<\/p>\n<p>In den unterschiedenen Geschlechtergruppen besteht 1972\/73 zwischen M\u00e4nnchen und Weibchen bez\u00fcglich der Fl\u00fcgell\u00e4nge, der Schwanzl\u00e4nge und des Gewichtes jeweils ein statistisch signifikanter Unterschied der Mittelwerte (Signifikanzniveau jeweils P &lt; 0,001), die M\u00e4nnchen weisen in jedem Fall die gr\u00f6\u00dferen Werte auf. Die Schnabell\u00e4ngen adulter M\u00e4nnchen stimmen mit denen der alten Weibchen \u00fcberein.<\/p>\n<p>Im Winter 1986\/87 weisen &#8211; auf die unterschiedlichen Geschlechter bezogen &#8211; nur die Fl\u00fcgel- (P &lt; 0,001) und Gewichtsmittelwerte (P &lt; 0,05) statistisch signifikante Unterschiede auf, die Mittelwerte der Schwanzl\u00e4nge unterscheiden sich nicht signifikant.<\/p>\n<p>Die hier mitgeteilten Ma\u00dfunterschiede best\u00e4tigen die schon von PETTERSSON (1978) an schwedischen Irruptionsv\u00f6geln 1972 festgestellten signifikanten Differenzen der Fl\u00fcgel- und der Schnabelmittelwerte zwischen den Alters- und Geschlechtergruppen. Auch KNOX (1988) stellte an insgesamt 213 Museumsb\u00e4lgen des nordischen Birkenzeisigs ebenfalls signifikante Mittelwertunterschiede der Fl\u00fcgell\u00e4ngen zwischen den Geschlechtern fest (statistische Tests unter Einbeziehung von <em>C. f. cabaret<\/em>). Die Fl\u00fcgell\u00e4ngen der adulten V\u00f6gel waren im Durchschnitt zwar l\u00e4nger als die der nicht adulten, die Unterschiede waren aber nicht signifikant. Die zwischen den Geschlechtern und Altersgruppen gering differierenden Schwanz- und Schnabell\u00e4ngen wiesen keinen statistisch nachweisbaren Unterschied auf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Einfluges im Herbst 1972 gefangene nordische Birkenzeisige zeigten in Ottenby\/Schweden mit zunehmender Pentade eine signifikante Abnahme der Schnabell\u00e4ngen und -h\u00f6hen (PETTERSSON 1978), die nach der Ansicht des Autors entsprechend der Allen`schen K\u00f6rperanhangsregel eine im Verlauf des Einflugs zunehmend n\u00f6rdlichere bzw. \u00f6stlichere Herkunft der Irruptionsv\u00f6gel belegt. Die Fl\u00fcgell\u00e4ngen zeigten in Ottenby dagegen \u00fcber den gesamten Einflugszeitraum (2.10. &#8211; 30.11.72) nur eine sehr geringe, nicht signifikante Zunahme (a.a.O.).<\/p>\n<p>Mit fortschreitendem Datum \u00e4ndern sich im Verlauf der Irruption 1972\/73 die Einzelwerte der Fl\u00fcgel- und der Schwanzl\u00e4ngen von im mittleren Ruhrtal gefangenen nordischen Birkenzeisigen ebenfalls nicht statistisch signifikant. Die Rangkorrelationskoeffizienten zwischen dem Datumswert und dem jeweiligen Ma\u00df erreichen sowohl im Blick auf den Gesamtzeitraum als auch auf die Teilzeitr\u00e4ume des Einfluges und des Winterbestandes keine h\u00f6heren Werte als \u00e7r<sub>s<\/sub>\u00e7 \u00b3 0,25. Dies gilt f\u00fcr die Gesamtstichprobe und alle Alters- und Geschlechtergruppen.<\/p>\n<p>Erst die Aggregierung der einzelnen Me\u00dfwerte zu Pentadenmitteln und die damit verringerte Fallzahl ergibt &#8211; im Gegensatz zu den Ergebnissen aus Ottenby &#8211; eine signifikant negative Korrelation zwischen der fortschreitenden Zeit und dem Pentadenmittel der Fl\u00fcgell\u00e4nge adulter Tiere (r<sub>s<\/sub> = \u20110,6946, P = 0,038, R<sup>2<\/sup> = 0,6537, y = 75,95 &#8211; 0,238 * t, n = 9) w\u00e4hrend des Einflugszeitraumes. Das gilt in gleicher Weise f\u00fcr das Pentadenmittel der Schwanzl\u00e4nge adulter V\u00f6gel (r<sub>s<\/sub> = \u20110,6833, P = 0,042, R<sup>2<\/sup>= 5775, y = 56,89 &#8211; 0,182 * t, n = 9) w\u00e4hrend des Einfluges.<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr die Schnabell\u00e4ngen gilt, da\u00df erst die Aggregation des Materials und die entsprechende Verringerung der Fallzahlen eine st\u00e4rkere Beziehung zwischen den errechneten Pentadenmitteln und dem fortschreitenden Jahreslauf herstellt:<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Einflugszeitraumes sind &#8211; analog zu den Ergebnissen PETTERSSON\u00b4s (a.a.O.) &#8211; st\u00e4rkere, signifikant negative Beziehungen (r<sub>s<\/sub> &lt; \u20110,5) zwischen dem Pentadenmittel der Schnabell\u00e4nge und der Zeit f\u00fcr alle Alters- und Geschlechtergruppen nachzuweisen (Gesamtstichprobe: r<sub>s<\/sub> = \u20110,9000, P = 0,037, R<sup>2<\/sup> = 0,9818, y = 10,41 &#8211; 0,125 * t, n= 5). Im Winterzeitraum gilt dies nur f\u00fcr die adulten M\u00e4nnchen, w\u00e4hrend f\u00fcr den Gesamtzeitraum keine derartigen Beziehungen zu errechnen sind.<br \/>\nDie Pentadenmittel der 1972\/73 gemessenen Gewichte aller nordischen Birkenzeisige korrelieren nur w\u00e4hrend des Winterzeitraumes signifikant negativ mit der voranschreitenden Zeit, der Zusammenhang ist aber nur relativ schwach ausgepr\u00e4gt (r = \u20110,4765, P = 0,039, R<sup>2<\/sup> = 0,2271, y = 13,28 &#8211; 0,0299 * t, n = 19).<\/p>\n<p>Im direkten Vergleich zwischen den 1972\/73 und 1986\/87 im mittleren Ruhrtal errechneten Fl\u00fcgell\u00e4ngen ergibt sich f\u00fcr alle Altersklassen und Geschlechter ein statistisch hochsignifikanter Unterschied der Mittelwerte (vgl. Tabelle 6). Die F\u00e4nglinge der Irruption 1986\/87 weisen im Vergleich zu denen aus 1972\/73 einen um 1,3 bis 2,4 mm l\u00e4ngeren Mittelwert des Fl\u00fcgels auf. Auch die Einschr\u00e4nkung des Vergleichs auf die tats\u00e4chlich 1972\/73 <span style=\"text-decoration: underline;\">und<\/span> 1986\/87 befangenen Pentaden (also der 67., 68., 69., 9., 11. und 12. Pentade, vgl. Abbildung 2) und auf die F\u00e4nge nur eines, 1972\/73 und 1986\/87 identischen Bearbeiters, bringt trotz der entsprechend verringerten Fallzahl nahezu gleiche Ergebnisse. Das mittlere Fl\u00fcgelma\u00df liegt danach 1986\/87 um 0,92 bis 2,6 mm \u00fcber den Werten aus 1972\/73. Die Mittelwertunterschiede sind f\u00fcr alle Auswertungsgruppen (adult, nicht adult, adulte und nicht adulte Weibchen, nicht adulte M\u00e4nnchen) bis auf die adulten M\u00e4nnchen statistisch signifikant<a title=\"\" href=\"#_ftn8\">[8]<\/a>.<\/p>\n<p>Demgegen\u00fcber sind die Unterschiede der mittleren Schwanzl\u00e4ngen im Gesamtvergleich beider Irruptionen f\u00fcr 1986\/87 geringer und nur f\u00fcr die Weibchen bzw. weibchenfarbigen Tiere signifikant. Bei der Anwendung der oben beschriebenen zeitlichen Einschr\u00e4nkung und der Beschr\u00e4nkung auf einen Bearbeiter ist festzustellen, da\u00df keine statistisch signifikant abzusichernden Mittelwertunterschiede der Schwanzl\u00e4nge zwischen den beiden Irruptionen auftreten.<\/p>\n<p>Der Vergleich der Gewichte soll hier aufgrund der zwischen den Irruptionen verschiedenen Me\u00dfmethoden unterbleiben. Der Erkl\u00e4rungsanteil, der der unterschiedliche Me\u00dfmethodik an den zwischen 1972\/73 und 1986\/87 zu beobachtenden Gewichtsmittelwertunterschieden zuzuweisen ist, ist unseres Erachtens nur sehr ungenau zu beziffern. Dies gilt um so mehr, als da\u00df nach EVANS (1966) und EVANS et al. (1967) allein die tageszeitlichen Gewichtsschwankungen eines Birkenzeisig-Individuums bis zu 1,5 Gramm betragen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die im mittleren Ruhrtal 1972\/73 ermittelten biometrischen Daten entsprechen &#8211; unter Ber\u00fccksichtigung unterschiedlicher Me\u00dfmethoden (vgl. SVENSSON 1992) &#8211; weitgehend den in der Literatur greifbaren gr\u00f6\u00dferen Serien mit einem entsprechenden Detailierungsgrad (vgl. z.B. HERREMANS 1973, BUSCHE et al. 1975, PETTERSSON 1978, MOLAU 1985, KNOX 1988, CRAMP et al. 1994). Nahezu v\u00f6llige \u00dcbereinstimmungen ergeben sich hinsichtlich der Fl\u00fcgell\u00e4ngen zwischen unserem 1972\/73 gesammelten Material und der von MOLAU (1985) zwischen 1971 und 1983 im Sommer in Nordschweden gesammelten gr\u00f6\u00dferen Stichprobe (Umrechnung der Werte nach SVENSSON 1992) sowie den von PETTERSSON (1978) w\u00e4hrend der Irruption 1972 in Ottenby\/S\u00fcdschweden gefangenen Exemplaren. Dagegen weisen die 1986\/87 ermittelten gro\u00dfen Fl\u00fcgell\u00e4ngen kaum \u00dcbereinstimmungen mit den genannten Werten auf, daf\u00fcr aber zu den von PRIES (1990) f\u00fcr den Winter 1986\/87 aus Mecklenburg und den bei DEMENTJEV u. GLADKOV (1970) f\u00fcr sowjetische V\u00f6gel angegebenen Daten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>5. Der Winterbestand im mittleren Ruhr- und unteren M\u00f6hnetal<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die am 23.12. und 28.12.1972 durch Blockz\u00e4hlungen und Sch\u00e4tzungen im mittleren Ruhr- und unteren M\u00f6hnetal ermittelten Rastbest\u00e4nde des Birkenzeisigs sind in der Abbildung 5 wiedergegeben. Danach sind in diesem rund 40 km L\u00e4nge und zwischen 0,5 bis ca. 2 km Breite umfassenden Auenabschnitt der Ruhr und der M\u00f6hne im Dezember 1972 mindestens 13 gr\u00f6\u00dfere Trupps mit insgesamt ca. 920 Exemplaren verteilt gewesen. Registriert wurden &#8211; analog zu den Fangergebnissen dieses Zeitraumes &#8211; ausschlie\u00dflich Exemplare der nordischen Unterart <em>C. f. flammea<\/em>. Vergesellschaftungen mit anderen Arten wurden nicht bemerkt (vgl. GLUTZ VON BLOTZHEIM &amp; BAUER 1997).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_470\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/birkenzeisig_abb_8.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-470\" class=\" wp-image-470 \" title=\"birkenzeisig_abb_8\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/birkenzeisig_abb_8.jpg\" width=\"700\" height=\"391\" srcset=\"https:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/birkenzeisig_abb_8.jpg 1000w, https:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/birkenzeisig_abb_8-300x167.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-470\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 7: Winterrastbest\u00e4nde von Carduelis flammea im mittleren Ruhr- und unteren M\u00f6hnetal im Dezember 1972<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bis Ende Februar 1973 konnten von uns die bei Fr\u00f6ndenberg und Wickede-Echthausen liegenden Rastbest\u00e4nde kontrolliert werden, der gr\u00f6\u00dfte festgestellte Wintertrupp am Geisecker See bei Schwerte war bis in den M\u00e4rz 1973 hinein mit allm\u00e4hlich abnehmender Individuenzahl ann\u00e4hernd ortsfest zu beobachten:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Geisecker See:<\/p>\n<p>28.12.1972\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 200 Expl.<\/p>\n<p>03.02.1973\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 150 Expl.<\/p>\n<p>01.03.1973\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0 40 Expl.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Entsprechende Verweildauern gr\u00f6\u00dferer Birkenzeisig-Trupps sind auch aus S\u00fcdbayern mit bis etwa Ende Januar 1973 gleichbleibenden Truppst\u00e4rken gemeldet worden (ALTRICHTER 1974). ALTRICHTER (a.a.O.) nennt f\u00fcr S\u00fcdbayern Konzentrationen im Winter 1972\/73 von 224 Exemplaren in 15 Trupps auf einer Auwald-Fl\u00e4che mit Grauerlen (<em>Alnus incana<\/em>) von 3 km<sup>2<\/sup>. ROSELAAR (in CRAMP et al. 1994) berichtet &#8211; ohne Jahresangabe &#8211; f\u00fcr die Umgebung von Moskau sogar von 500 &#8211; 1000 Exemplare\/km<sup>2<\/sup> umfassenden Konzentrationen.<\/p>\n<p>THIES (1990) kommt in seiner Studie \u00fcber das Wintervorkommen von Birkenzeisigen von 1979\/80 bis 1988\/89 im Segeberger Forst\/Schleswig-Holstein zu dem Schlu\u00df, da\u00df die nordische Unterart &#8211; im Gegensatz zur allj\u00e4hrlich \u00fcberwinternden Unterart <em>C. f. cabaret<\/em> &#8211; wohl nur im (dortigen) Irruptionswinter 1984\/85 \u00fcberwintert hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>6. Wiederf\u00e4nge<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig hohe Zahl von 5 im mittleren Ruhr- und unteren M\u00f6hnetal zwischen Hagen und dem M\u00f6hnesee w\u00e4hrend des Winters 1972\/73 t\u00e4tigen Beringern der Vogelwarte Helgoland war sicherlich ein Grund f\u00fcr zahlreiche Wiederf\u00e4nge der in diesem Raum beringten nordischen Birkenzeisige. Die Interpretation dieser Wiederf\u00e4nge wird allerdings durch die im mittleren Ruhrtal linienf\u00f6rmig von (S\u00fcd-) West nach (Nord-) Ost verlaufenden Beringerstandorte erschwert. Mitgeteilte Vorzugsrichtungen im Nahbereich entbehren daher &#8211; da weder in den n\u00f6rdlich noch in den s\u00fcdlich angrenzenden Bereichen mit gleicher Intensit\u00e4t kontrolliert wurde &#8211; der Allgemeing\u00fcltigkeit.<\/p>\n<p>Von den 1972\/73 insgesamt beringten 1023 <em>Carduelis flammea flammea<\/em> wurden von uns 22 Exemplare w\u00e4hrend desselben Winters wiedergefangen, davon 2 Tiere zweimal. 12 der von uns beringten V\u00f6gel wurden von anderen Beringern wiedergefangen, wir selber fingen 8 von anderen Beringern im mittleren Ruhrtal gesammelte V\u00f6gel, davon 1 Exemplar zweimal. Der nachfolgenden Auswertung f\u00fcr den Winter 1972\/73 liegen die oben genannten 42 Tiere und zus\u00e4tzlich zwei weitere, uns zur Verf\u00fcgung gestellte Wiederf\u00e4nge aus dem mittleren Ruhrtal zugrunde. Die im Winter 1986\/87 beringten Birkenzeisige erbrachten keine Wiederfunde.<\/p>\n<p>Als Hauptzugrichtung unserer F\u00e4nglinge w\u00e4hrend des Einfluges 1972\/73 kann &#8211; in \u00dcbereinstimmung mit zahlreichen weiteren Wiederfunden im Bereich der europ\u00e4ischen Vogelwarten (vgl. ZINK u. BAIRLEIN 1995) &#8211; anhand dreier Fernfunde eine s\u00fcdwestliche (bis s\u00fcdliche) Richtung angegeben werden. Alle 3 Fernfunde mit einer Luftlinienentfernung von \u00fcber 100 km zwischen Fang- und Wiederfundort resultieren aus Erstf\u00e4ngen zwischen dem 14. und 19.11.72, also der Fr\u00fch- bis Hochphase des Einfluges:<\/p>\n<p>(1) He\u00a0 AB 7797\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 o 14.11.72 Echthausen diesj. Weibchen\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 + 25.11.72 Ludwigshafen<\/p>\n<p>(2) He\u00a0 AH 3332\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 o 19.11.72 Echthausen diesj. Weibchen\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 + 02.12.72 Fleurus\/Belgien<\/p>\n<p>(3) He\u00a0 AH 3310\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 o 19.11.72 Echthausen adultes M\u00e4nnchen\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 + 03.12.72 Berzee\/Belgien<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein am 14.11.1972 gefangener nordischer Birkenzeisig wurde 11 Tage sp\u00e4ter ca. 230 km weiter s\u00fcdlich in Ludwigshafen (vgl. NIEHUIS u. SCHNEIDER 1976) kontrolliert, 2 am 19.11.1972 gefangene Exemplare 13 und 14 Tage sp\u00e4ter in Belgien ca. 230 und ca. 250 km wests\u00fcdwestlich entfernt. Ein weiterer, am 25.11.1972 w\u00e4hrend des H\u00f6hepunkts der Irruption gefangener nordischer Birkenzeisig wurde am 17.02.1973 ca. 70 km wests\u00fcdwestlich entfernt bei D\u00fcsseldorf wiedergefunden:<\/p>\n<p>(3) He\u00a0 9E48221\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 o 25.11.72 Echthausen diesj. Weib.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 + 17.02.73 Sch\u00f6nholz<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die \u00fcbrigen 43 Wiederf\u00e4nge (incl. Zweitwiederf\u00e4nge) entfallen auf den Nahbereich zwischen den verschiedenen Fangpl\u00e4tzen im mittleren Ruhrtal und verteilen sich \u00fcber den gesamten Irruptionszeitraum. Schon in der zweiten Novemberdekade und w\u00e4hrend der Kulmination des Einfluges gegen Ende November 1972 setzten sich Birkenzeisige offensichtlich im mittleren Ruhrtal fest:<\/p>\n<p>(4) He\u00a0 AH 3237\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 o 14.11.72 Echthausen diesj. M\u00e4nnchen\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 + 24.03.73 Fr\u00f6ndenberg<\/p>\n<p>(5) He\u00a0 AH 3468\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 o 23.11.72 Echthausen adultes M\u00e4nnchen\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 + 09.01.73 Wickede<\/p>\n<p>(6) He\u00a0 9E48186\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 o 24.11.72 Fr\u00f6ndenberg diesj. Weibchen\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 + 26.12.72 Fr\u00f6ndenberg<\/p>\n<p>(7) He\u00a0 9E48180\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 o 24.11.72 Fr\u00f6ndenberg adultes M\u00e4nnchen\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 + 07.01.73 Wickede<\/p>\n<p>(8) He\u00a0 9E48185\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 o 24.11.72 Fr\u00f6ndenberg diesj. M\u00e4nnchen\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 + 09.01.73 Wickede<\/p>\n<p>(9) He\u00a0 9E48165\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 o 24.11.72 Fr\u00f6ndenberg diesj. M\u00e4nnchen\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 + 22.03.73 Wickede<\/p>\n<p>(10)He 9E19035\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 o 25.11.72 Fr\u00f6ndenberg diesj.Weibchen\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 + 26.12.72 Fr\u00f6ndenberg<\/p>\n<p>(11)He 9E19033\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 o 25.11.72 Echthausen diesj. M\u00e4nnchen\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 + 20.02.73 Fr\u00f6ndenberg<\/p>\n<p>(12)He 9E48244\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 o 27.11.72 Fr\u00f6ndenberg diesj. M\u00e4nnchen\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 + 15.02.73 Echthausen<\/p>\n<p>(13)He 9E34242\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 o 28.11.72 Echthausen diesj. Weibchen\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 + 26.12.72 Fr\u00f6ndenberg<\/p>\n<p>(14)He 9E34260\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 o 28.11.72 Echthausen diesj. Weibchen\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 + 07.01.73 Wickede<\/p>\n<p>(15)He 9E34236\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 o 28.11.72 Echthausen adultes M\u00e4nnchen\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 + 04.02.73 Echthausen<\/p>\n<p>(16)He 9E34272\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 o 28.11.72 Echthausen diesj. Weibchen\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 + 04.02.73 Echthausen<\/p>\n<p>(17)He 9A06538\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 o 04.12.72 Fr\u00f6ndenberg diesj. Weibchen\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 + 29.12.72 Fr\u00f6ndenberg<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Wiederfunde dieser nordischen Birkenzeisige zwischen Ende Dezember 1972 und Ende M\u00e4rz 1973 erfolgten \u00fcberwiegend au\u00dferhalb eines feststellbaren Heimzuggeschehens. Trotz der M\u00f6glichkeit, da\u00df einzelne Wiederfunde aufgrund von Zugwegtreue auf dem Heimzug gelangen, belegen diese Kontrollen unserer Ansicht nach hinreichend den Aufenthalt zahlreicher Einzelindividuen im mittleren Ruhrtal \u00fcber einen l\u00e4ngeren Winterzeitraum. Dies gilt im besonderen f\u00fcr einen am 15.02.1973 in Echthausen beringten Birkenzeisig, der dort am 20.02. und am 23.03.73, also im Abstand von 5 und 36 Tagen kontrolliert wurde:<\/p>\n<p>(18)He AP0342\u00a0\u00a0\u00a0 o 15.02.73 Echthausen ad. M\u00e4nnchen\u00a0\u00a0 + 20.02.73 Echthausen\u00a0\u00a0 + 23.03.73 Echthausen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Zeitraum zwischen Erst- und Wiederfang betrug zwischen 1 und 130 Tagen, im Mittel lag er bei 34 Tagen.<\/p>\n<p>Die Ausbildung von Winterbest\u00e4nden im Winter 1972\/73 mit l\u00e4ngerer Verweildauer von Einzelindividuen beschreiben auch ELVERS et al. (1974) aus Berlin und FREIDANK (1976) aus dem Bezirk Magdeburg und weisen dies mit entsprechenden Kontrollf\u00e4ngen nach. PRIES (1975) belegt mit zahlreichen, durchgehenden Kontrollf\u00e4ngen die Verweildauer eines beringten Individuums im Winter 1972\/73 \u00fcber mindestens 86 Tage bei Templin\/Uckermarck und NIEHUIS u. SCHNEIDER (1976) weisen diese f\u00fcr einen Vogel zumindest vom 12.1. bis 7.2.73 in Landau\/Pfalz nach.<\/p>\n<p>Der Vergleich der Wiederfundraten zwischen dem Zeitraum des Einfluges und dem Winterzeitraum belegt eine, sich zum Jahreswechsel hin stabilisierende Populationszusammensetzung: 2,3 % aller von uns bis zum 16.12.72 gefangenen Tiere wurden im selben Winter im Untersuchungsgebiet wiedergefangen, dagegen sind 4,1 % der nach diesem Datum gefangenen Tiere erneut im UG gesammelt worden (c2 = 5,6758, dF = 1, P = 0,0172), darunter alle 3 Zweifachfeststellungen. Korrekterweise mu\u00df hier auf die, vom Zeitpunkt des Erstfanges und der Fangfrequenz abh\u00e4ngige, unterschiedliche Wiederfangwahrscheinlichkeit zwischen beiden Zeitr\u00e4umen hingewiesen werden.<\/p>\n<p>Die Einzelindividuen der sich ausbildenden, und dabei als Trupp relativ ortsfest zu beobachtenden Winterrastbest\u00e4nde (s.o.) zeigen dabei vielfach keine ausgepr\u00e4gte Bindung an einen Konzentrationspunkt. Unsere Wiederfunde belegen einen regen Individuenaustausch zwischen den beobachteten H\u00e4ufungspunkten der Birkenzeisig-Winterbest\u00e4nde im mittleren Ruhrtal (s. Abbildung 5). Von 40 Wiederfunden (ohne Zweitfunde) im Nahbereich sind 10 am selben Ort, die 30 \u00fcbrigen im Mittel 7,6 km vom Beringungsort best\u00e4tigt worden. Zwischen Wiederfundentfernung und dem Zeitraum zwischen Beringung und Wiederfang besteht dabei kein nennenswerter, statistisch nachweisbarer Zusammenhang (r = 0,1480, P = 0,435, n = 30, ohne Mehrfachfunde). Auch ELVERS et al. (1974) weisen auf das Verstreichen der Birkenzeisige in die n\u00e4here Umgebung hin, durch einen Ringfund belegen sie eine 26 km ESE entfernte Kontrolle im selben Winter.<\/p>\n<p>(Nach dem 16.12.72 &#8211; also im Winterzeitraum &#8211; erstmalig gefangene V\u00f6gel wurden \u00fcberwiegend \u00f6stlich des ersten Beringungsortes ein zweitesmal kontrolliert: 12 Tiere wurden \u00f6stlich, nord- oder s\u00fcd\u00f6stlich wiedergefangen, dagegen nur 5 V\u00f6gel im Westen, 5 Exemplare am selben Ort. Die nicht standardisierten H\u00e4ufigkeiten und Standorte der Fangaktionen schr\u00e4nken aber die Aussagekraft auch dieses Ergebnisses ein.)<\/p>\n<h3>Diskussion<\/h3>\n<p>Das Auftreten von Polarbirkenzeisigen in Westfalen<\/p>\n<p>Sowohl 1972\/73 als auch 1986\/87 haben wir als Lockv\u00f6gel ausschlie\u00dflich Exemplare von <em>Carduelis flammea flammea<\/em> und <em>C. fl. cabaret<\/em> eingesetzt. MOLAU (1985), KNOX (1988) und HERREMANS (1989) berichten von der Ausbildung unterschiedlicher Rufe bzw. einer Vokalbarriere zwischen dem Birkenzeisig (<em>C. flammea<\/em>) und dem Polarbirkenzeisig (<em>C .h. exilipes<\/em>), ohne allerdings den Isolationsgrad anzugeben. Bei einer entsprechend ausgepr\u00e4gten Rufisolation w\u00fcrde die von uns angewandte Fangmethode die einseitige Selektion von Birkenzeisigen f\u00f6rdern. Angesichts dieser methodischen Einschr\u00e4nkung markieren die hier angef\u00fchrten relativen Anteile von Polarbirkenzeisigen bei einer \u00dcbertragung auf die Grundgesamtheit der Irruptionen 1972\/73 und 1986\/87 in Westfalen unserer Ansicht nach eher einen unteren Anteilswert.<\/p>\n<p>Diese These wird auch dadurch unterst\u00fctzt, da\u00df alle drei gefangenen Polarbirkenzeisige mehrj\u00e4hrig waren, im Zuge eines Einfluges aber ein hoher Anteil nicht adulter V\u00f6gel zu erwarten ist (LANSDOWN et al. 1991). Gerade die nicht adulten Polarbirkenzeisig-Exemplare stehen dem nordischen Birkenzeisig in der Gefiederf\u00e4rbung aber oftmals sehr nahe und bereiten bei der Unterscheidung beider Taxa die gr\u00f6\u00dften Schwierigkeiten (KNOX 1988, LANSDOWN et al. 1991). In beiden Irruptionswintern traten im Ruhrtal einige wenige V\u00f6gel beider Altersklassen auf, deren Gefiedermerkmale zwischen denen von <em>Carduelis flammea flammea<\/em> und <em>C. hornemanni exilipes<\/em> vermittelten (vgl MOLAU 1985, SVENSSON 1970, 1992, LANSDOWN et al. 1991). Aufgrund der 1972 bzw. 1986 in der Literatur nur sp\u00e4rlich beschriebenen differenzierenden Kennzeichen beider Arten<a title=\"\" href=\"#_ftn9\">[9]<\/a> wurden die vermittelnden Exemplare damals &#8211; m\u00f6glicherweise zu Unrecht &#8211; zu <em>Carduelis flammea flammea<\/em> gestellt (vgl. J\u00c4NNES 1995).<\/p>\n<p>Die von HERKENRATH (1995)\u00a0vorgenommene Einordnung des Polarbirkenzeisigs als Ausnahmeerscheinung f\u00fcr Nordrhein-Westfalen ist in diesem Zusammenhang &#8211; zumindest aus westf\u00e4lischer Sicht &#8211; sicher zu unterst\u00fctzen. Es darf aber nicht \u00fcbersehen werden, da\u00df zumindest im Zuge gro\u00dfer Birkenzeisigirruptionen wohl mit einem steten Auftreten der Art gerechnet werden kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Herkunft der Irruptionsv\u00f6gel<\/p>\n<p>In der umfangreichen Literatur zu den Birkenzeisig-Irruptionen der Jahre 1972\/73 und 1986\/87 finden sich verschiedene Thesen zur Herkunft der Irruptionsv\u00f6gel, die die Befunde aus der Analyse der Ringfundmitteilungen (vgl. ZINK &amp; BAIRLEIN 1995, GLUTZ VON BLOTZHEIM &amp; BAUER 1997) dieser Jahre st\u00fctzen.<\/p>\n<p>LENSINK et al. (1989) kommen in ihrem gro\u00dfr\u00e4umigen Vergleich von Beobachtungsdaten aus dem n\u00f6rdlichen und mittleren Europa zu dem Schlu\u00df, da\u00df der Hauptanteil der 1986\/87 nach Mitteleuropa eingeflogen Birkenzeisige aus russischen Gebieten stammt. Skandinavische Herkunftsgebiete stellen ihrer Ansicht nach nur einen kleineren Anteil der Irruptionsv\u00f6gel.<\/p>\n<p>THIES (1991) unterst\u00fctzt diese These. Er geht in seiner ausf\u00fchrlichen Literaturstudie auf den Zusammenhang zwischen der Frutifikation der Fichte in Skandinavien und der Anzahl auftretender Birkenzeisige in Schleswig-Holstein ein. Seinen Ergebnissen zufolge ziehen gute Fichtenzapfenjahre im folgenden Jahr das s\u00fcdliche Br\u00fcten der Birkenzeisige und anschlie\u00dfend Irruptionen in Schleswig-Holstein nach sich. Das gilt seinen Ergebnissen zufolge auch f\u00fcr den Irruptionswinter 1972\/73. Im Gegensatz dazu konnte im Jahr 1985 kein \u00fcberm\u00e4\u00dfiger Zapfenbehang und 1986 auch kein verst\u00e4rktes s\u00fcdliches Br\u00fcten der Art in Skandinavien festgestellt werden (a.a.O.). Die Irruptionsv\u00f6gel dieses Winters zeigten nach den Angaben von THIES in Schleswig-Holstein auch eine st\u00e4rkere Bevorzugung von L\u00e4rchen. Aus diesen Gr\u00fcnden stellt THIES die Vermutung an, da\u00df der Ursprung der Irruption 1986\/87 im Bereich der Verbreitung der sibirischen L\u00e4rche in Ru\u00dfland liegen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>HJORT &amp; PETTERSSON (1980) kommen beim Vergleich von schwedischen F\u00e4nglingen der Irruption 1972 und einer 1979 dort beobachteten Irruption aufgrund der 1979 signifikant gr\u00f6\u00dferen Fl\u00fcgel- und Schnabell\u00e4ngen zu dem Schlu\u00df, da\u00df diese Irruption durch \u00f6stlichere Populationen gespeist wurde als die in 1972. Die von ihnen aufgezeigten Mittelwertunterschiede der Fl\u00fcgell\u00e4nge &#8211; alle Ma\u00dfe wurden von einem Beringer gemessen &#8211; lagen bei 2,29 mm bei den diesj\u00e4hrigen und 1,37 mm bei den adulten Exemplaren.<\/p>\n<p>Die von uns im mittleren Ruhrtal festgestellten signifikant h\u00f6heren Fl\u00fcgell\u00e4ngen der Irruption 1986\/87 im Vergleich zu denen der Irruption 1972\/73, legen analog zu dem genannten Befund den Schlu\u00df nahe, da\u00df der Einflug 1986\/87 ebenfalls von Birkenzeisig-Populationen aus n\u00f6rdlicheren oder nord\u00f6stlicheren Gebieten gestellt wurde als der Einflug 1972\/73. SVENSSON (1992) nennt f\u00fcr nordische Birkenzeisige aus Sibirien geringf\u00fcgig h\u00f6here maximale Fl\u00fcgell\u00e4ngen als f\u00fcr Tiere aus Schweden (vgl. a. PETTERSSON 1978, GLUTZ VON BLOTZHEIM &amp; BAUER 1997), KNOX (1988) vermutet Anzeichen eines schwachen \u201ecline\u201c im Verbreitungsgebiet der Unterart <em>C. fl. flammea<\/em>. Die bei DEMENTJEV u. GLADKOV (1970) angegebenen Fl\u00fcgelma\u00dfe sowjetischer V\u00f6gel dieser Unterart (ohne Nennung der Me\u00dfmethode) stimmen erheblich besser mit unseren Ma\u00dfen aus 1986\/87 \u00fcberein als mit denen aus 1972\/73, sie weisen sogar etwas geringere Werte als die Erstgenannten auf. Die gegen\u00fcber dem Winter 1972\/73 um ein bis zwei Millimeter gr\u00f6\u00dferen mittleren Fl\u00fcgell\u00e4ngen unserer Exemplare des Einfluges 1986\/87 k\u00f6nnten dementsprechend als Ausdruck der Beteiligung einer nord\u00f6stlicheren Population am Irruptionsgeschehen dieses Winters interpretiert werden.<\/p>\n<p>Auch der gegen\u00fcber dem Winter 1972\/73 signifikant gr\u00f6\u00dfere Anteil des Polarbirkenzeisigs (Ergebnis des Binomialtests p = 0,0001) unter den von uns gefangenen V\u00f6geln des Einfluges 1986\/87 mag &#8211; bei aller gebotenen Zur\u00fcckhaltung aufgrund der geringen absoluten Zahl von 3 festgestellten Individuen &#8211; als weiterer Hinweis auf eine eher nord\u00f6stlichere Herkunftskomponente dieser Irruption zu verstehen sein. Eine gleichgelagerte Vermutung \u00e4u\u00dferte schon PEIPONEN (1967) auf die Frage nach der Herkunft der Irruptionsv\u00f6gel in S\u00fcdfinnland im Jahre 1965. Der Polarbirkenzeisig besitzt im Nordosten der Palaearktis ein im Vergleich zu den kleinen skandinavischen Brutgebieten ungleich gr\u00f6\u00dferes Brutareal (vgl. DEMENTIEV u. GLADKOV 1970, MOLAU 1985, NYSTR\u00d6M u. NYSTR\u00d6M 1987, SVERIGES ORNITOLOGISKA F\u00d6RENING 1990, CRAMP et al. 1994, GLUTZ VON BLOTZHEIM &amp; BAUER 1997). Es bleibt allerdings zu bedenken, da\u00df dieser Befund auch ein Ergebnis der relativ stark und unabh\u00e4ngig voneinander schwankenden Populationsst\u00e4rken beider Arten (vgl. KNOX 1988) und auch des unterschiedlichen, und nicht zwangsl\u00e4ufig voneinander abh\u00e4ngigen Zug- bzw. Irruptionsverhaltens beider Taxa sein kann (vgl. M\u00c6LLER 1973, BEZZEL 1993, ZINK u. BAIRLEIN 1995). Zudem erschweren die oben mitgeteilten Unsicherheiten bei der Behandlung \u201eintermedi\u00e4rer\u201c Exemplare und die in den beiden Wintern stark voneinander abweichenden Fangzeitr\u00e4ume eine exakte Ermittlung der Artanteile.<\/p>\n<p>Die 1986\/87 im Vergleich zur Irruption 1972\/73 um 2 Wochen sp\u00e4tere Erstbeobachtung von nordischen Birkenzeisigen w\u00fcrde f\u00fcr eine Beteiligung nord\u00f6stlicherer Populationen aus entfernteren kontinentaleren Gebieten sprechen (vgl. a. ZINK u. BAIRLEIN 1995), dagegen steht allerdings die Beobachtung der um etwa zwei Pentaden fr\u00fcheren Lage des Beobachtungsmaximums der Irruption 1986\/87.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[<em>Divergierende Zugwege zwischen Alt- und Jungv\u00f6geln?<\/em><\/p>\n<p><em>In der zu der Birkenzeisig-Irruption 1972\/73 ver\u00f6ffentlichten Literatur finden sich einige Angaben zu Altersverteilungen von F\u00e4nglingen, die zwischen den verschiedenen Studien bzw. R\u00e4umen bemerkenswerte Differenzen aufweisen. Zur Beurteilung der statistischen Signifikanz der mitgeteilten Unterschiede sind die jeweiligen Testergebnisse im Vergleich zu den Werten aus dem mittleren Ruhrtal unter Ber\u00fccksichtigung des entsprechenden Vergleichszeitraumes in Klammern angegeben.<\/em><\/p>\n<p><em>BUSCHE et al. (1975) geben aus Schleswig-Holstein f\u00fcr die Irruption 1972\/73 (ohne n\u00e4here Eingrenzung des Fangzeitraums) einen hohen Anteil nicht adulter F\u00e4nglinge von ca. 78% (292 dj. : 83 ad.) an, der sich hochsignifikant von dem w\u00e4hrend dieses Winters im mittleren Ruhrtal ermittelten Verh\u00e4ltnis unterscheidet (im Vergleich zum Gesamtzeitraum: c<sup>2 <\/sup>= 302,4886, dF = 1, P = 0,0000, zum Einflugzeitraum: c<sup>2 <\/sup>= 113,0229, dF = 1, P = 0,0000). Auch ERIKSSON (1970a) nennt f\u00fcr F\u00e4nglinge vom Oktober 1965 aus Fennoskandien ein Altersverh\u00e4ltnis von 78% Jungv\u00f6gel zu 22 % adulten Tieren (c<sup>2 <\/sup>= 116,4962, dF = 1, P = 0,0000).<\/em><\/p>\n<p><em>Demgegen\u00fcber stehen die Ergebnisse von HASSE (1975) aus der Oberlausitz: HASSE (a.a.O.) fing von Ende Oktober bis Mitte Dezember 1972 46,9 % adulte und 53,1% diesj\u00e4hrige Birkenzeisige (c<sup>2 <\/sup>= 15,6411, dF = 1, P = 0,0001).<\/em><\/p>\n<p><em>Auch der von FREIDANK (1976) aus Genthin, nord\u00f6stlich von Magdeburg, f\u00fcr die Irruption 1972\/73 beschriebene Altersaufbau von 77,1 % Jungv\u00f6geln \u00fcber den Gesamtzeitraum weicht von den hier mitgeteilten Ergebnissen signifikant ab (Gesamtzeitraum: c<sup>2 <\/sup>= 276,7428, dF = 1, P = 0,0000). Dar\u00fcberhinaus beschreibt FREIDANK (a.a.O.) w\u00e4hrend der Monate mit reger Zugt\u00e4tigkeit im November\/Dezember und M\u00e4rz\/April einen relativ h\u00f6heren Altvogelanteil. Im Gegensatz zu unseren Ergebnissen nimmt der Jungvogelanteil dort w\u00e4hrend des Winterzeitraums sogar noch einmal deutlich zu (Zeitraum bis Ende 1972: Genthin ca. 67% nicht adulte V\u00f6gel c<sup>2 <\/sup>= 18,3782, dF = 1, P = 0,0000, Winterzeitraum ab Anfang 1973: Genthin ca. 83% nicht adulte V\u00f6gel c<sup>2 <\/sup>= 307,7545, dF = 1, P = 0,0000).<\/em><\/p>\n<p><em>Zu einem \u00e4hnlichen Befund kommt M\u00d8LLER (1973) f\u00fcr D\u00e4nemark: Er konstatiert zun\u00e4chst ein im Oktober ausgeglichenes Altersverh\u00e4ltnis und anschlie\u00dfend einen, bis zur Jahreswende 1972\/73 zunehmenden Jungvogel\u00fcberschu\u00df.<\/em><\/p>\n<p><em>Im Gegensatz dazu blieb in S\u00fcdschweden (Ottenby) der observierte Altersanteil von ca. 89% Jungv\u00f6gel \u00fcber die gesamte Fangperiode (2.10.-30.11.72) w\u00e4hrend des Einfluges relativ konstant (PETTERSSON 1978).<\/em><\/p>\n<p><em>PRIES (1975) fing vom 2.11.72 bis zum 30.3.73 im Raum Templin\/Uckermark 80 Exemplare (davon allerdings 75 % erst nach dem 15.2.73) mit einem Altersverh\u00e4ltnis von 54 % Altv\u00f6geln zu 46 % Jungv\u00f6geln. Der Anteil adulter Exemplare nimmt nach seinen Ergebnissen &#8211; ebenso wie im Ruhrtal &#8211; im Verlauf des Winters zu, so da\u00df der bis Mitte Februar 1973 zu beobachtende hohe Jungvogelanteil (70%) nach diesem Zeitpunkt nur noch ca. 38 % betr\u00e4gt. Im statistischen Vergleich der Altersanteile aus dem mittleren Ruhrtal und den Ergebnissen aus dem Raum Templin ergibt sich in der Betrachtung des Gesamtzeitraum ein hochsignifikanter Unterschied (c<sup>2 <\/sup>= 31,4872, dF = 1, P = 0,0000), im Blick auf den im Raum Templin \u201ef\u00e4ngigeren\u201c Vergleichszeitraum ab Mitte Februar 1973 aber eine fast v\u00f6llige \u00dcbereinstimmung (ca. 39% nicht adulte V\u00f6gel im mittleren Ruhrtal, c<sup>2 <\/sup>= 0,0504, dF = 1, P = 0,8224).<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Zusammenfassend k\u00f6nnen aus diesen heterogenen Werten die folgenden Ergebnisse f\u00fcr den betrachteten Raum und die Irruption 1972\/73 extrahiert werden:<\/em><\/p>\n<p><em>1. W\u00e4hrend des Einfluges \u00fcberwiegen &#8211; entsprechend des nat\u00fcrlichen Altersaufbaus der Art (vgl. ERIKSSON 1970b) &#8211; in allen betrachteten R\u00e4umen die nicht adulten F\u00e4nglinge.<\/em><\/p>\n<p><em>2. F\u00fcr den Einflugszeitraum gilt: der Anteil der nicht adulten F\u00e4nglinge nimmt von Norden (NW) nach S\u00fcden (SO) mit abnehmender n\u00f6rdlicher Breite signifikant ab (Korrelation zwischen dem Breitengrad und dem Jungvogelanteil r<sub>s<\/sub> = 0,9429, P = 0,005).<\/em><\/p>\n<p><em>3. Zu Beginn bzw. w\u00e4hrend des Winterzeitraumes nehmen die Anteile gefangener adulter V\u00f6gel in der Uckermark und im mittleren Ruhrtal zu, in D\u00e4nemark und bei Genthin (1986\/87 auch in der Uckermark, s.u.) ab.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>PRIES (1990) ermittelte f\u00fcr F\u00e4nglinge des Zeitraums 16.1. &#8211; 26.4.87 im Raum Templin\/Uckermark ein Altersverh\u00e4ltnis von ca. 42% adulte auf ca. 58% nicht adulte V\u00f6gel. Nach einem ausgeglichenen Altersverh\u00e4ltnis im Februar verschob sich dort die Verteilung bis April immer mehr zugunsten der Jungv\u00f6gel. L\u00e4\u00dft man den unterschiedlichen Fangzeitraum au\u00dfer acht, ergibt sich ein hochsignifikanter Unterschied (c<sup>2 <\/sup>= 29,0469 dF = 1, P = 0,0000) zu unseren contr\u00e4ren Befunden aus dem mittleren Ruhrtal.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Stellt man die von uns beobachtete Altersverteilung der V\u00f6gel des Einfluges 1972\/73 den genannten Ergebnissen aus anderen Teilen Deutschlands gegen\u00fcber, so fallen die erheblichen Anteilsunterschiede auf. Im \u00e4u\u00dfersten Norden der Republik sind erhebliche Jungvogel\u00fcbersch\u00fcsse festgestellt worden, im S\u00fcdosten Deutschlands ergab sich im selben Beringungszeitraum ein nahezu ausgeglichenes Altersverh\u00e4ltnis, unsere Ergebnisse aus dem mittleren Ruhrtal liegen zwischen diesen Werten. Aufgrund der relativ guten Unterscheidbarkeit von Alt- und Jungv\u00f6geln beim Birkenzeisig erscheinen die in der Literatur mitgeteilten Daten zur Altersverteilung &#8211; im Gegensatz beispielsweise zum Geschlechterverh\u00e4ltnis &#8211; als belastbar genug, um weitergehende Schl\u00fcsse aus diesen Differenzen zu ziehen. Zudem sind die Fangmethoden und z.T. auch die Fangzeitr\u00e4ume der genannten Studien \u00fcberwiegend wohl hinreichend vergleichbar.<\/em><\/p>\n<p><em>Der zum S\u00fcden hin zunehmende Anteil der Altv\u00f6gel steht unserer Ansicht nach im krassen Gegensatz zu Befunden bei anderen, in unseren Breiten \u00fcberwinternden Populationen von Singvogelarten aus n\u00f6rdlichen Herkunftsgebieten. Ebensowenig scheint uns die nachgewiesenerma\u00dfen hohe Sterblichkeit der wandernden Birkenzeisige (vgl. ERIKSSON 1970b) als ein Grund f\u00fcr die unterschiedlichen Altersklassenanteile der verschiedenen Beringungsorte in Frage zu kommen. Unserer Ansicht nach kann diese zwischen den beiden Altersklassen nicht derartig unterschiedlich selektiv einwirken, als da\u00df dadurch allein die beobachteten Unterschiede zu erkl\u00e4ren w\u00e4ren.<\/em><\/p>\n<p><em>Als eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung f\u00fcr die an den aufgef\u00fchrten Orten Deutschlands beobachteten unterschiedlichen Anteile von adulten (bzw. nicht adulten) V\u00f6geln am Gesamtfangergebnis, erscheint uns eine zwischen Alt- und Jungv\u00f6geln divergierende Bevorzugung der Wegzugrichtung plausibel:<\/em><\/p>\n<p><em>Der Birkenzeisig ist in Skandinavien ein regul\u00e4rer Zugvogel der allj\u00e4hrlich in Abh\u00e4ngigkeit vom Nahrungsangebot in \u00f6stlich bis s\u00fcd\u00f6stlich liegende \u00dcberwinterungsgebiete &#8211; die von S\u00fcdskandinavien bis nach Zentralru\u00dfland reichen &#8211; abwandert oder im s\u00fcdlichen Teil seines Brutgebietes \u00fcberwintert (vgl. SALOMONSEN 1928, PEIPONEN 1967, ERIKSSON 1970a, ZINK u. BAIRLEIN 1995). Ein kleiner Teil der s\u00fcdlichen Population scheint auch in s\u00fcdliche und s\u00fcdwestliche Richtungen abzuziehen (ERIKSSON 1970a). Im Verlauf der irregul\u00e4ren, gro\u00dfen Irruptionen gewinnen diese letztgenannten Zugrichtungen an Bedeutung, so da\u00df in Mitteleuropa nordische Birkenzeisige in hoher Zahl beobachtet werden k\u00f6nnen (ZINK u. BAIRLEIN 1995).<\/em><\/p>\n<p><em>Denkbar ist, da\u00df w\u00e4hrend einer solchen Irruption die mehrj\u00e4hrigen V\u00f6gel, die im Winter des Vorjahres gem\u00e4\u00df ihres endogen vorgegebenen Zugprogrammes nach Osten oder S\u00fcdosten gewandert sind, diese schon einmal eingeschlagene Richtung zu einem vergleichsweise gro\u00dfen Teil beibehalten<a title=\"\" href=\"#_ftn10\">[10]<\/a>. Dagegen erscheint es im Sinne der intraspezifischen Konkurrenzvermeidung &#8211; und als Teil einer solchen ist das Irruptionsverhalten der Art ja auch zu sehen &#8211; von Vorteil sein, da\u00df die Jungv\u00f6gel in einem relativ h\u00f6herem Ma\u00dfe der exogenen Zugkomponente, die die Evasion aus dem Brutgebiet ausl\u00f6st, folgt und in s\u00fcdliche, s\u00fcdwestliche oder gar westliche Zugrichtungen abwandert. Zwischen den Altersklassen lie\u00dfe sich dabei selbstverst\u00e4ndlich keine klare Trennlinie zwischen \u00f6stlich und westlich ziehenden Klassen fixieren, vielmehr ist bei diesem Erkl\u00e4rungsversuch an einen allm\u00e4hlichen \u00dcbergang von stark jungvogeldominierten zu jungvogeldominierten oder ausgeglichener zusammengesetzten Zugbest\u00e4nden zu denken.<\/em><\/p>\n<p><em>Bezogen auf die aufgef\u00fchrten unterschiedlichen Altersklassenanteile kann diese Hypothese einiges zur Probleml\u00f6sung beitragen: Die im Norden beobachteten hohen Jungvogelanteile k\u00e4men durch einen mehr westlich gerichteten Zug der nicht adulten Tiere zustande. Der geringf\u00fcgige Jungvogel\u00fcberschu\u00df im Ruhrtal und die nahezu ausgeglichenen Altersklassenanteile im S\u00fcdosten Deutschlands lassen sich demnach &#8211; unter Ber\u00fccksichtigung eines w\u00e4hrend der Irruptionsjahre vermutlich deutlich zugunsten der Jungv\u00f6gel verschobenen Populationsaufbaus im Herkunftsgebiet &#8211; als Ausdruck der von mehrj\u00e4hrigen V\u00f6geln \u00fcberproportional bervorzugten Abwanderungsrichtung nach Osten und S\u00fcden interpretieren.<\/em><\/p>\n<p><em>Eine Unterst\u00fctzung erf\u00e4hrt diese These durch die von PETTERSSON (1978) ver\u00f6ffentlichten Wiederfundkarten von w\u00e4hrend der Irruption 1972\/73 in S\u00fcdschweden beringten Birkenzeisigen. Diese nach Altersklassen getrennt abgebildeten Darstellungen weisen aus, da\u00df von 10 im Herbst 1972 in S\u00fcdschweden beringten diesj\u00e4hrigen Birkenzeisigen 8 in s\u00fcdwestlicher bis westlicher Richtung im selben Winter wiedergefunden wurden. Dagegen sind 4 von 5 Wiederfunden mehrj\u00e4hriger Birkenzeisige aus dem selben Fangzeitraum s\u00fcd\u00f6stlich des Beringungsortes kontrolliert worden. Allerdings trennt die kartographische Darstellung im Falle der adulten Tiere nicht zwischen Wiederfunden des selben und sp\u00e4terer Winter, so da\u00df die tats\u00e4chliche Zugrichtung adulter Exemplare des Winters 72\/73 hier nur vermutet werden kann.<\/em><\/p>\n<p><em>Der im mittleren Ruhrtal zum Ende des Einfluges im November beobachtete abnehmende Anteil der diesj\u00e4hrigen V\u00f6gel ist u.U. durch eine Zweitbrut oder die postnuptiale Vollmauser der adulten Exemplare zu erkl\u00e4ren. Das m\u00f6glicherweise zweimalige, zun\u00e4chst s\u00fcdlichere und anschlie\u00dfend n\u00f6rdlichere Br\u00fcten des Birkenzeisigs in Skandinavien w\u00e4hrend eines Sommers in Jahren mit starker Frutifikation der Fichte (vgl. PEIPONEN 1957, 1967, HILDEN 1969) kann u.U. verst\u00e4rkt durch die zwischen Jung- und Altv\u00f6geln unterschiedliche Dauer der postjuvenilen und der postnuptialen Mauser, zu einem zeitlichen Splitting des Zuges der Altersklassen mit einem etwas verz\u00f6gertem Abzug der Adulten f\u00fchren. Dagegen f\u00fchrt THIES (1991) aus, da\u00df es nur in Jahren mit s\u00fcdlichem Br\u00fcten ohne n\u00f6rdliche Zweitbrut zu Irruptionen in SH kommt. F\u00fcr 1972 ist ein entsprechendes Br\u00fcten in S\u00fcdskandinavien belegt (vgl. LEINO 1973).<\/em>]<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die r\u00e4umliche Bindung der Winterbest\u00e4nde<\/p>\n<p>Die Birkenzeisig-Trupps im mittleren Ruhrtal zeigten nach unseren Beobachtungen 1972\/73 eine deutliche Bindung an die im Untersuchungsgebiet reichlich vorhandenen Erlenbest\u00e4nde. Der ansonsten durch eine relativ intensiv genutzte Agrarlandschaft flie\u00dfende Ruhr- und untere M\u00f6hnelauf wird neben Weiden (<em>Salix spec.<\/em>) vor allem von zahlreichen Geh\u00f6lzgruppen mit Schwarzerlen (<em>Alnus glutinosa<\/em>) begleitet, w\u00e4hrend gr\u00f6\u00dfere Birkenw\u00e4lder fehlen. Die in der Abbildung 5 dargestellten Birkenzeisig-Konzentrationspunkte weisen durchweg flie\u00dfgew\u00e4sserbegleitende Erlengaleriew\u00e4lder oder auch Erlen-Bruchw\u00e4lder (<em>Alno-Ulmion <\/em>Br.-Bl. et\u00a0 R. Tx. 1943, <em>Alnion glutinosae<\/em> Malcuit 1929) auf.<\/p>\n<p>Samen der Schwarzerle fallen im Vergleich zu Birkensamen erheblich langsamer aus (ERIKSSON 1970a) und sind in der Regel \u00fcber den ganzen Winterzeitraum verf\u00fcgbar (EVANS 1969). PEIPONEN (1962) belegt nach Aufzeichnungen aus zahlreichen Winterhalbjahren, da\u00df von November bis Februar in S\u00fcdfinnland mehr nahrungssuchende Birkenzeisige an Erlen als an Birken beobachtet werden.<\/p>\n<p>Birkenzeisige waren dementsprechend im mittleren Ruhrtal w\u00e4hrend des gesamten Winters 1972\/73 bei der Nahrungsaufnahme in Erlenbest\u00e4nden zu beobachten. Die allem Anschein nach ausreichende Verf\u00fcgbarkeit dieser Nahrungsquelle war danach u. U. eine notwendige Bedingung zur Ausbildung der durchgehend zu kontrollierenden Winterbest\u00e4nde und hat die Zug- bzw. die Mobilit\u00e4tsbereitschaft der Art gehemmt (vgl. SV\u00c4RDSON 1957, ERIKSSON 1970a). Dies wird auch durch Beobachtungen aus anderen Teilen Deutschlands in den Wintern 1972\/73 und 1986\/87 gest\u00fctzt, wonach die Verweildauer von Birkenzeisigen vom Nahrungsangebot abhing (THIES 1990, PRIES 1990) bzw. wonach Abwanderungen nach der Ersch\u00f6pfung lokaler Nahrungsquellen registriert werden konnten (THIES 1990, BEZZEL 1993, AUGST 1987).<\/p>\n<p>Unsere Wiederfunde aus dem mittleren Ruhrtal k\u00f6nnen unseres Erachtens aber dahingehend interpretiert werden, da\u00df trotz eines allem Anschein nach ausreichenden Nahrungsangebotes und der nur langsam abnehmenden lokalen Rastbestandsgr\u00f6\u00dfen schon zu einem fr\u00fchen Zeitpunkt im Winter 1972\/73 zahlreiche Individuen gr\u00f6\u00dfere Ortsver\u00e4nderung vornahmen. Die Zusammensetzung der relativ ortsfest zu beobachtenden Wintertrupps unterlag demnach einer ausgepr\u00e4gteren Dynamik.<\/p>\n<p>Mit diesen Ortsver\u00e4nderungen k\u00f6nnen die Hinweise auf eine \u00f6stliche Vorzugsrichtung der im Winterzeitraum wiedergefangenen V\u00f6gel in Bezug gesetzt werden. Nach dem Abebben des Einfluges kehrt sich die urspr\u00fcnglich westliche bis s\u00fcdwestliche Zugrichtung vielleicht schon sehr bald in eine mehr \u00f6stlich gerichtete um und es etabliert sich u.U. schon fr\u00fch eine, wenn auch unauff\u00e4llige und zahlenm\u00e4\u00dfig von uns kaum erfa\u00dfbare, aber dennoch gerichtete langsame R\u00fcckwanderung der nordischen Birkenzeisige entlang geeigneter Nahrungshabitate. Auch die allm\u00e4hliche Abnahme der Truppgr\u00f6\u00dfen im Verlauf des Winters st\u00e4nde hierzu in Bezug.<\/p>\n<p>Andererseits kann die stete Bereitschaft zur Ortsver\u00e4nderung auch notwendig mit der Lebensstrategie des Birkenzeisigs verkn\u00fcpft sein. Ausdruck findet diese Lebensstrategie z.B. in der F\u00e4higkeit neben der \u201enormalen\u201c Nutzung eines Raumes als Brut- und \u00dcberwinterungsgebiet, gelegentlich auftretende \u00fcberproportional starke Samenjahre ihrer Hauptfutterb\u00e4ume durch nomadenhaftes Br\u00fcten auszunutzen und durch diese Strategie einen maximalen Nutzen aus dem Nahrungsangebot eines Raumes zu ziehen (vgl. ENEMAR u. NYSTR\u00d6M 1981). Ebenso ist die beschriebene bzw. vermutete F\u00e4higkeit, das Brutgebiet w\u00e4hrend einer Brutsaison gro\u00dfr\u00e4umig zu wechseln, um durch die Nutzung verschiedener Nahrungsquellen bzw. -r\u00e4ume jeweils mit minimalem Zeitbedarf zwei Bruten aufzuziehen (PEIPONEN 1957, 1967, HILDEN 1969, PULLIAINEN u. PEIPONEN 1981), zu bewerten. In diesem Zusammenhang scheinen auch die gro\u00dfen Aktionsradien schwedischer Birkenzeisige zur Brutzeit interessant: F\u00fcr die Art sind Futterfl\u00fcge von 2 &#8211; 3 km (PEIPONEN 1962) nachgewiesen, t\u00e4gliche Nahrungsfl\u00fcge sollen in einen Umkreis von bis zu 20 km stattfinden k\u00f6nnen (MOLAU 1985).<\/p>\n<p>Auch die Reaktion, auf Nahrungsverknappung bzw. gute Nahrungsangebote mit einem evasionsartigen Zugverhalten und invasionsartigem Einfallen zu reagieren, kann in diesem Kontext genannt werden (vgl. SV\u00c4RDSON 1957, ULFSTRAND 1963).<\/p>\n<p>Dieser zweite Erkl\u00e4rungsansatz impliziert, da\u00df Teile der Birkenzeisig-Population des Winters 1972\/73 im mittleren Ruhrtal trotz des offensichtlich \u00fcber den gesamten Winter 1972\/73 vorhandenen ausreichenden Nahrungsangebotes ihre u. U. latent vorhandene, st\u00e4ndige Mobilit\u00e4tsbereitschaft schon weit vor einer theoretisch m\u00f6glichen Nahrungsverknappung gem\u00e4\u00df ihrer \u201emobilen\u201c Lebensstrategie \u201eentluden\u201c. Aufgrund dieses ausgepr\u00e4gten Triebes der Einzelindividuen zur Ortsver\u00e4nderung sind die zu Beginn des Winters ja zun\u00e4chst \u00e4u\u00dferlich relativ stabil erscheinenden &#8211; und erst im Februar\/M\u00e4rz r\u00fcckzugsbedingt quantitativ abnehmenden &#8211; ortstreuen Schw\u00e4rme u. U. einer st\u00e4ndigen dynamischen Neukombination ihrer Individuenzusammensetzung ausgesetzt.<\/p>\n<p>Die beobachtete Dynamik in der Zusammensetzung der Birkenzeisig-Rastbest\u00e4nde im mittleren Ruhrtal w\u00e4hrend der Irruption 1972\/73 l\u00e4\u00dft sich u.U. durch eine \u00dcberlagerung der beiden vermuteten Vorg\u00e4nge &#8211; langsamer, unauff\u00e4lliger R\u00fcckzug auf der einen Seite, st\u00e4ndige Mobilit\u00e4tsbereitschaft und deren Verwirklichung auf der anderen &#8211; plausibel deuten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Literatur<\/h3>\n<p>Altrichter, K., 1974: Invasion des Birkenzeisigs Carduelis flammea 1972\/73 in S\u00fcdbayern. Anz. orn. Ges. Bayern. 13: 231-239.<\/p>\n<p>Andersson, M., 1980: Nomadism and site tenacity as alternative reproductive tactics in birds. J. Animal Ecology. 49: 175-184.<\/p>\n<p>Antikainen, A., Skaren, U., Toivanen, J., Ukkonen, M., 1980: Urpiaisen Acanthis flammea vaellusaikainen joukkopesint\u00e4 Pohjois-Savossa kev\u00e4\u00e4ll\u00e4 1979. Ornis Fenn. 57: 124-131.<\/p>\n<p>Augst, U., 1987: Der Birkenzeisig, Acanthis flammea, als h\u00e4ufiger Wintergast in Sebnitz. Th\u00fcring. ornithol. Mitt. 36: 61.<\/p>\n<p>Baars, W., 1973: Zur Birkenzeisiginvasion des Winters 72\/73. Gef. Welt. 97: 87.<\/p>\n<p>Bader, A., 1986: Die Invasion des Birkenzeisigs (Acanthis flammea) in Ostwestfalen-Lippe im Winter 1986\/1987. Orn. Mitteilungsbl. f. Ostwestf.-Lippe. 34: 11-16.<\/p>\n<p>Balla, M., 1987: Prvy doklad vyskytu stehlika polarneho \/ Carduelis hornemanni \/ na Slovensku (Das erste bewiesene Vorkommen des Polarbirkenzeisigs \/ Carduelis hornemanni \/ in der Slowakei). Haja. 3-4: 118-119.<\/p>\n<p>Banzo, J. M., 1956: Acerca de la captura en Santander de Carduelis flammea cabaret (M\u00dcLL.). Ardeola. 3: 1-11.<\/p>\n<p>Bauer, K., 1959: Der Birkenzeisig (Carduelis flammea cabaret) Brutvogel in Niederbayern. J. Orn. 100. H. 1: 106-107.<\/p>\n<p>Becker, P., 1986: Birkenzeisig (Carduelis flammea cabaret) als Brutvogel bei Hildesheim. Beitr. Naturk. Niedersachsens. 39: 56-57.<\/p>\n<p>Berndt, R.K., Busche, G., 1973: Ornithologischer Jahresbericht der OAG f\u00fcr 1971. Corax. 4. Beih. 2: 103-126.<\/p>\n<p>Berndt, R.K., Busche, G., 1977: Ornithologischer Jahresbericht der OAG f\u00fcr 1975. Corax. 6: 1-41.<\/p>\n<p>Bernhoft-Osa, A., 1969: Ny rase av grasisik, Acanthis flammea cabaret, funnet i Norge. Fauna. 22: 271-272.<\/p>\n<p>Bernhoft-Osa, A., 1973: Nytt Funn av Liten Grasisik pa Jaeren. Fauna. 26: 215-216.<\/p>\n<p>Bernhoft-Osa, A., 1975: Nye Norske funn av liten grasisik, Acanthis flammea cabaret. Fauna. 28: 152-155.<\/p>\n<p>Bernhoft-Osa, A., 1979: Funn av Liten Grasisik Acanthis flammea cabaret pa Sande; Rogaland, Etter 1975. 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Nos Oiseaux. 37: 331-340.<\/p>\n<p>Eck, S., 1985: Katalog der ornithologischen Sammlung Dr. Udo B\u00e4hrmanns (5. Fortsetzung). Zool. Abh. Mus. Tierk. Dresden. 40: 79-108.<\/p>\n<p>Eck, S., 1987: Gibt es bei Birkenzeisigen Zwillingsarten? Th\u00fcr. Orn. Mitt. 36: 31-35.<\/p>\n<p>Eck, S., 1988: Artprobleme bei Birkenzeisigen. Rudolst\u00e4dter nat. hist. Schr. 1: 109-114.<\/p>\n<p>Eisenhut, E., 1973: Invasion von Birkenzeisigen (Carduelis flammea) im Winter 1972\/73. Orn. Mitt. 25: 98.<\/p>\n<p>Elvers, H., Pfeiffer, K., Westphal, D., 1974: Birkenzeisig-Invasion (Carduelis flammea) im Winterhalbjahr 1972\/73 in West-Berlin. Orn. Mitt. 26. H. 5: 83-86.<\/p>\n<p>Enemar, A., 1969: Grasiskan Carduelis flammea i Ammarn\u00e4s-omradet, Lycksele lappmark, ar 1968. Var fagelv\u00e4rld. 28: 230-235.<\/p>\n<p>Enemar, A., Nystr\u00f6m, B., 1981: Om grasiskans Carduelis flammea bestandsv\u00e4xlingar, f\u00f6d\u00e4 och h\u00e4ckning i fj\u00e4llbj\u00f6rkskog, s\u00f6dra Lappland. Var Fagelv\u00e4rld. 40: 409-426.<\/p>\n<p>Engl\u00e4nder, H., Prestel, D., Schnitzler, P., 1988: 41. Ornithologischer Sammelbericht f\u00fcr das Rheinland (Zeitabschnitt 16.9.1986-15.3.1987). Charadrius. 24. H. 1.<\/p>\n<p>Erard, C., 1966: Note sur les Carduelis flammea migrateurs en France. Alauda. 34: 102-119.<\/p>\n<p>Eriksson, K., 1970a: Ecology of the irruption and wintering of Fennoscandian Redpolls (Carduelis flammea coll.). Ann. Zool. Fennici. 7: 273-282.<\/p>\n<p>Eriksson, K., 1970b: Lebensdauer und Sterblichkeit des wandernden Birkenzeisigs (Carduelis flammea). Orn. Mitt. 22: 53-59.<\/p>\n<p>Eriksson, K., 1972: Wintering and migration ecology of Siskin (Carduelis spinus) and Redpoll (C. flammea). In: VOOUS, K.H.: Proceedings of the XVth international Ornithological Congress. Leiden.<\/p>\n<p>Ernst, S., 1983: Die Birkenzeisiginvasion im Winter 1972\/73 im Bezirk Karl-Marx-Stadt. Der Falke. 30. 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H. 2.<\/p>\n<p>Fourage, J., 1972: Sizerins flammes boreaux (Carduelis flammea flammea) en halte de migration. Aves. 9: 243-244.<\/p>\n<p>Freidank, K., 1976: Die Invasion des Birkenzeisigs (Acanthis flammea) 1972\/73 im Raum Genthin (Bez. Magdeburg, DDR). Orn. Jber. Mus. Hein. 1: 51-59.<\/p>\n<p>Frieling, F., 1954: Zur Rotf\u00e4rbung des Birkenzeisigs, Carduelis flammea (L.). Beitr. z. Vogelk. 3. H. 6: 309-310.<\/p>\n<p>Fr\u00f6hling, W., 1971: Sammelbericht f\u00fcr die Zeit von November 1968 bis M\u00e4rz 1971 (Teil 2). Anthus. 8: 47-48.<\/p>\n<p>Gatter, W., 1974: Analyse einer Invasion des Eichelh\u00e4hers (Garrulus glandarius) 1972\/73 am Randecker Maar (Schw\u00e4bische Alb). Vogelwarte. 27: 278-289.<\/p>\n<p>Geissler, H.-H., Kreutzkamp, I., 1977: Ornithologischer Jahresbericht 1975 f\u00fcr das Hamburger Gebiet. Hamb. avifaun. Beitr. 15: 13-36.<\/p>\n<p>Giller, F., 1944: Beobachtungen am Birkenzeisig in Norwegen. Beitr. z. Fortpflanzungsbiol. d. V\u00f6gel m. 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Bd.4. 4: 748-756.<\/p>\n<p>Klein, B., 1990: Brutnachweis des Birkenzeisigs (Carduelis flammea) in Kleinenbroich, Kr. Neuss. Charadrius. 26. H. 2: 124.<\/p>\n<p>Knox, A.G., 1988: The Taxonomy of Redpolls. Ardea. 76: 1-26.<\/p>\n<p>Koch, B., 1974: Westf\u00e4lische Beringungs\u00fcbersicht f\u00fcr 1972. Alcedo. 1. H. 1\/2: 38-41.<\/p>\n<p>Koch, B., K\u00f6nig, H., 1987: 9. Ornithologischer Sammelbericht f\u00fcr den Hochsauerlandkreis \u00fcber den Zeitraum September 1986 bis Februar 1987. Irrgeister, Naturschutznachrichten aus dem Hochsauerland. 4. H. 4: 13-44.<\/p>\n<p>Kraft, M., 1991: Zur Ausbreitung des Birkenzeisigs (Carduelis flammea) in Hessen seit 1980. Vogel u. Umwelt. 6: 211-222.<\/p>\n<p>Kr\u00e4mer, K., Pickel, R., 1984: Erste anerkannte Brutenachweise des Birkenzeisigs (Acanthis flammea) in Rheinland-Pfalz. Naturschutz u. Ornithologie i. Rhld.-Pf. 3. 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Acta Albertina Ratisbonensia. 39: 161-181.<\/p>\n<p>Lansdown, P., Riddiford, N., Knox, A., 1991: Identification of Arctic Redpoll Carduelis hornemanni exilipes. Brit. Birds. 84: 41-56.<\/p>\n<p>Leibl, F., 1986: Erneute Beobachtungen von Polarbirkenzeisigen Acanthis hornemanni in Ostbayern. Anz. orn. Ges. Bayern. 25. H. 2\/3: 228.<\/p>\n<p>Lensink, R., van den Bijtel, H.J.V., Schols, R.M., 1989: Invasie van Barmsijzen Carduelis flammea in Nederland in najaar 1986. Limosa 62: 1-10.<\/p>\n<p>Lindstr\u00f6m, A., Ottosson, U., Pettersson, J., 1984: Sydlig grasiska Carduelis flammea cabaret i Sverige samt f\u00f6rslag till kriterier f\u00f6r rasbest\u00e4mning. Var Fagelv\u00e4rld. 43: 525-530.<\/p>\n<p>Lorenz, M., 1983: Beobachtungen von Birkenzeisigen. Der Falke. 30: 284<\/p>\n<p>M\u00e4rzh\u00e4user, H.,\u00a0 1973: Beobachtungen von Birkenzeisigen! Gef. Welt: 40.<\/p>\n<p>Melchior, E., 1974a: Die Birkenzeisiginvasion im Winterhalbjahr 1972-73. Regulus. 54. Bd. 11: 143-148.<\/p>\n<p>Melchior, E., 1974b: Nachtrag zur Birkenzeisig-Invasion im Winterhalbjahr 1972\/73. Regulus. 54. Bd. 11: 231-233.<\/p>\n<p>Mohr, R., 1967: Zum Vorkommen von Acanthis flammea cabaret im Rhein-Main-Nahe-Gebiet. J. f. Orn. 108. H. 4: 484-490.<\/p>\n<p>Molau, U., 1985: Grasiskkomplexet i Sverige. Var Fagelv\u00e4rld. 44: 5-20.<\/p>\n<p>M\u00f8ller, A.P., 1973: Invasion af Grasisken i Danmark 1972-73 (Carduelis flammea). Danske Fugle. 25: 94-102.<\/p>\n<p>M\u00f8ller, A.P., 1979: Lille Grasiskens Acanthis flammea cabaret yngleudbredelse, traekforhold og overvintringsomrader. Dansk. Orn. Foren. Tidsskr. 73: 243-246.<\/p>\n<p>Moysich, F., 1973: Sammelbericht f\u00fcr den Zeitraum vom 1.3. bis 30.06.1973. Anthus. 10. H. 3\/4: 84-90.<\/p>\n<p>M\u00fcller, A., 1985: Neue Brutnachweise des Birkenzeisigs (Carduelis flammea) im Sauerland. Charadrius. 21. H.1: 54.<\/p>\n<p>M\u00fcller, E., 1985: Nachweis des Birkenzeisigs (Carduelis flammea) 1984 im s\u00fcdlichen Teil des Ennepe-Ruhr-Kreises. Charadrius. 21. H.3: 151-152.<\/p>\n<p>M\u00fcller, H.E.J., 1983: Ist die Liste der Brutv\u00f6gel Mecklenburgs vollst\u00e4ndig? Der Falke. 30. H. 1: 24-31.<\/p>\n<p>M\u00fcller, H.H.,\u00a0 1979: Birkenzeisig &#8211; Carduelis flammea. In: Peitzmeier, J. (Hrsg.), 1979: Avifauna von Westfalen. Abh. a. d. Landesmus. f. Naturkunde z. M\u00fcnster i. Westf. 41. H. 3\/4: 576 S.<\/p>\n<p>M\u00fcller, S., 1977: Starker Durchzug von Tannenh\u00e4hern, Eichelh\u00e4hern und Birkenzeisigen bei Rostock-Warnem\u00fcnde. Der Falke. 24: 268.<\/p>\n<p>M\u00fcller, S., Weber, H., 1979: Polarbirkenzeisig. In: Klafs, G., St\u00fcbs, J.,(Hrsg.), 1979: Die Vogelwelt Mecklenburgs. Jena.<\/p>\n<p>M\u00fcller, W., 1978: Ornithologische Jahres\u00fcbersicht 1976\/77 f\u00fcr das Rheinland. Charadrius. 14: 6-20.<\/p>\n<p>Neub, M., 1973: Birkenzeisig-Invasion (Carduelis flammea) 1972\/73 in Baden-W\u00fcrttemberg. Anz. orn. Ges. Bayern. 12. H. 3: 248-255.<\/p>\n<p>Newton, I., 1969: Moults and weights of captive Redpolls Carduelis flammea. J. Orn. 110: 53-61.<\/p>\n<p>Niehuis, M., Schneider, W., 1976: Zur Birkenzeisig-Invasion &#8211; Acanthis flammea flammea &#8211; des Winters 1972\/73. Beitr. Landespfl. Rhld.-Pfalz. 4: 45-49.<\/p>\n<p>Niethammer, G., 1971: Zur Taxonomie europ\u00e4ischer, in Neuseeland eingeb\u00fcrgerter V\u00f6gel. J. Orn. 112: 202-226.<\/p>\n<p>Nikander, P., J\u00e4nnes, H., 1992: Turbo vai urpo? Tundraurpiaisen ja urpiaisen m\u00e4\u00e4ritt\u00e4misesta. Lintumies. 27: 275-283.<\/p>\n<p>Nystr\u00f6m, B., Nystr\u00f6m, H., 1987: Biotopval och h\u00e4ckning hos grasiskor Carduelis flammea och sn\u00f6siskor C. hornemanni i Ammarn\u00e4somradet, s\u00f6dra Lappland. Var Fagelv\u00e4rld. 46: 119-128.<\/p>\n<p>Osieck, E. R.,\u00a0 1976: Het voorkomen van de Witstuitbarmsijs Carduelis hornemanni in 1972. Limosa. 49. H. 1\/2: 100-106.<\/p>\n<p>Payn, C., 1947: Redpolls from Norway. Bull. Brit. Orn. Club. 67: 41-42.<\/p>\n<p>Peiponen, V., 1957: Wechselt der Birkenzeisig, Carduelis flammea (L.), sein Brutgebiet w\u00e4hrend des Sommers? Ornis Fenn. 34: 41-64.<\/p>\n<p>Peiponen, V.A., 1962: \u00dcber Brutbiologie, Nahrung und geographische Verbreitung des Birkenzeisigs (Carduelis flammea). Ornis Fenn. 39: 37-60.<\/p>\n<p>Peiponen, V.A., 1967: S\u00fcdliche Fortpflanzung und Zug\u00a0 von Carduelis flammea (L.) im Jahre 1965. Ann. Zool. Fenn. 4: 547-559.<\/p>\n<p>Pepper, S.R., Kennedy, H.J., 1970: Moult and measurement of Redpolls Carduelis flammea in North Sweden, 1968. Orn. Fenn. 47: 35-40.<\/p>\n<p>Pettersson, J., 1978: Matt pa grasiska Carduelis flammea vid Ottenby h\u00f6sten 1972. Calidris. 7. 1: 3-11.<\/p>\n<p>Pfeifer, S., 1974: Zur Invasion und Ern\u00e4hrungsbiologie des Birkenzeisigs (Carduelis flammea flammea) im Herbst 1972 und Winter 1972\/73. Orn. Mitt. 26. H. 8: 159-160.<\/p>\n<p>Pfeiffer, A., 1973: Erstnachweis des Polarbirkenzeisigs &#8211; Acanthis hornemanni exilipes &#8211; in der Pfalz. Emberiza. 2. H. 4: 190-191.<\/p>\n<p>Pfennig, H.G., 1984: Der Birkenzeisig (Carduelis flammea cabaret) als Brutvogel L\u00fcdenscheids. Charadrius. 20: 48-51.<\/p>\n<p>Piechocki, R., 1954: Erstnachweis des Alpenbirkenzeisigs, Carduelis flammea cabaret (P.L.S. M\u00fcller), in Mecklenburg. Beitr. z. Vogelk. 3. H. 6: 301-302.<\/p>\n<p>Pohl, H., 1977: Circadian rhythms of metabolism in cardueline finches as function of light intensity and season. Comp. Biochem. Physiol. 56: 145-153.<\/p>\n<p>Pohl, H., West, G.C., 1978: Longitude specific difference in timing of seasonal functions in two northern populations of the Common Redpoll Carduelis flammea. Ornis Fennica. 55: 36-38.<\/p>\n<p>Pries, E., 1975: Beobachtungen der Birkenzeisiginvasion 1972\/73 im Raum Templin\/Uckermark. Orn. Rundbr. Mecklenburgs. 16: 15-20.<\/p>\n<p>Pries, E., 1990: Zur Birkenzeisiginvasion 1986\/87 im Kreis Templin\/Uckermark.. Ornith. Rundbr. f. Mecklenb.-Vorp. 33: 44-47.<\/p>\n<p>Pulliainen, E., Peiponen, V., 1981: On the breeding of the Redpoll Carduelis flammea in NE Finland. Ornis Fennica. 58: 109-116.<\/p>\n<p>Reichholf-Riehm, H., 1973: Faunistische Kurzmitteilungen aus Bayern (13). Anz. orn. Ges. Bayern. 12. H. 3: 263-268.<\/p>\n<p>Renault, P., 1975: Capturas y observaciones de Fringilidos esporadicos en el Alto Aragon. Ardeola. 21: 447-456.<\/p>\n<p>Rinnhofer, G., 1978: Winterbeobachtungen an Birkenzeisigen in Eberswalde-Finow. Falke. 25: 402-405.<\/p>\n<p>R\u00f6ber, H., 1965: Zur F\u00e4rbung der Birkenzeisige. Der Falke. 12: 391.<\/p>\n<p>Roos, G., 1973: Falsterbonytt: october &#8211; december 1972. Medd. Skanes Orn. F\u00f6r. 12: 17-19.<\/p>\n<p>Roos, G., 1991: Str\u00e4ckr\u00e4kningar vid Falsterbo h\u00f6sten 1989 med en sammenfattning av sex Carduelis arters upptr\u00e4dande 1973 &#8211; 90. Anser. 30: 229-258.<\/p>\n<p>Salomonsen, F., 1928: Bemerkungen \u00fcber die Verbreitung der Carduelis linaria Gruppe und ihre Variationen. Vidensk. Meddelelser fra Dansk naturhist. Forening i Kobenhavn. 86: 123-202.<\/p>\n<p>Savary, L., 1987: Expansion du Sizerin flamm\u00e9, Carduelis flammea, sur le plateau fribourgeois. Nos Oiseaux. 39: 41-43.<\/p>\n<p>Schelper, W., 1987: Birkenzeisig Carduelis flammea cabaret (P.L.S. M\u00fcller) Brutvogel in Hann. M\u00fcnden. Vogelk. Ber. Nieders. 19. H. 3: 88-89.<\/p>\n<p>Schloss, W., 1973: Funde auf Helgoland beringter V\u00f6gel. Auspicium. 5. H. 2: 85- 160.<\/p>\n<p>Schmidt, P., 1973: Birkenzeisiginvasion auch in Jugoslawien. Gef. Welt: 79.<\/p>\n<p>Schmitz, F., 1978: Brutvorkommen des Birkenzeisigs (Carduelis flammea cabaret) 1977 auch im Kreis D\u00fcren. Charadrius. 14: 21-22.<\/p>\n<p>Schmitz, F., 1981: Der Birkenzeisig (Carduelis flammea) Brutvogel im Stadtgebiet von Aachen. Charadrius. 17: 75.<\/p>\n<p>Schmitz, L., 1987: Les Sizerins flammes (Carduelis flammea cabaret) nicheurs de la region des Hautes-Fagnes, resultats des recensements de 1985 et 1986. Aves. 24: 1-18.<\/p>\n<p>Schneider, W., Niehuis, M., 1976: Der Alpenbirkenzeisig &#8211; Acanthis flammea cabaret &#8211; im s\u00fcdlichen Rheinland-Pfalz. Beitr. Landespfl. Rhld.-Pfalz. 4: 73-82.<\/p>\n<p>Schubert, M., 1965: Carduelis hornemanni exilipes Coues in Mecklenburg. J. Orn. 106. H. 1: 111-112.<\/p>\n<p>Seilinger, W., 1973: Beobachtungen von Invasionsv\u00f6geln. Gef. Welt. 97: 39.<\/p>\n<p>Seutin, G., 1994: Plumage redness in redpoll finches does not reflect hemoparasitic infection. Oikos. 70: 280-286.<\/p>\n<p>Skiba, R., 1993: Die Vogelwelt des Niederbergischen Landes. Jahresber. Naturwiss. Ver. Wuppertal. Beih. 2.<\/p>\n<p>Sonneborn, D., 1976: Erster Brutnachweis des Birkenzeisigs (Carduelis flammea ssp.) in Westfalen. Alcedo. 3: 23.<\/p>\n<p>Spaans, A.L., 1962: Waarnemingen van vermoedelijke bastaarden van Barmsijs (Carduelis flammea) en Witstuitsbarmsijs (Carduelis hornemanni) op Vlieland. Limosa. 35: 272-274.<\/p>\n<p>Speicher, K., 1973: Birkenleinfinken- (Acanthis flammea) Invasion. Gef. Welt: 79.<\/p>\n<p>Stoddart, A., 1991: Identification forum: Arctic Redpoll. Birding World. 4. 1: 18-23.<\/p>\n<p>Streese, U.P., 1974: Beringungsbericht 1972 f\u00fcr das Berichtsgebiet. Hamb. avifaun. Beitr. 12: 69-73.<\/p>\n<p>Streese, U.P., 1975: Ringfundbericht f\u00fcr das Hamburger Gebiet. Hamb. avifaun. Beitr. 13: 116-132.<\/p>\n<p>Sv\u00e4rdson, G., 1957: The &#8222;Invasion&#8220; Type of Bird Migration. Brit. Birds. 50: 314-343.<\/p>\n<p>Svensson, L., 1970: Identification Guide to European Passerines. 1. Edit. Stockholm: 152.<\/p>\n<p>Svensson, L., 1992: Identification Guide to European Passerines. 4. Edit. Stockholm: 368.<\/p>\n<p>Sveriges Ornitologiska F\u00f6rening (Hrsg.), 1990: Sveriges faglar. Var Fagelv\u00e4rld. Suppl. 14.<\/p>\n<p>Thies, H., 1990: Wintervorkommen und Nahrungs\u00f6kologie des Birkenzeisigs (Carduelis flammea) 1979\/80 &#8211; 1988\/89 in Best\u00e4nden der Japan-L\u00e4rche (Larix leptolepis) des Segeberger Forstes\/Kreis Segeberg. Corax. 13: 281-308.<\/p>\n<p>Thies, H., 1991: Invasionen des Birkenzeisigs (Carduelis flammea flammea) nach Norddeutschland und ihre Ursachen &#8211; Eine Literaturstudie. Corax. Bd. 14. 2: 73-86.<\/p>\n<p>Troy, D.M., 1983: Recaptures of Redpolls: Movements of an irruptive Species. J. Field Ornithol. 54. H. 2: 146-151.<\/p>\n<p>Troy, D.M., 1984: Holboell`s redpolls: Do they exist? Can. J. Zool. 62: 2302-2306.<\/p>\n<p>Troy, D.M., 1985: A phenetic analysis of the redpolls Carduelis flammea flammea and Carduelis hornemanni exilipes. Auk. 102: 82-96.<\/p>\n<p>Troy, D.M., Brush, A.H., 1983: Pigments and feather structure of the Redpolls, Carduelis flammea and Carduelis hornemanni. Condor. 85: 443-446.<\/p>\n<p>Ulfstrand, S., 1963: Ecological Aspects of Irruptive Bird Migration in Northwestern Europe. Proc. XIII. Intern. Ornithol. Congr.: 780-794.<\/p>\n<p>Ulfstrand, S., H\u00f6gstedt, G., 1976: Hur manga faglar h\u00e4ckar i Sverige? Anser. 15: 1- 32.<\/p>\n<p>Vidal, A., 1988: Der Winterbestand des Birkenzeisigs (Carduelis flammea) auf einer Probefl\u00e4che in Lappersdorf\/Lkr. Regensburg 1977\/78 bis 1986\/87. Jahresber. Ornithol. Arb.gem. Ostbayern. 15: 121-128.<\/p>\n<p>Wallace, D.I.M., 1972: Southern occurences of Greenland Redpolls in Britain. Brit. Birds. 65: 172-173.<\/p>\n<p>Weber, H., 1950: Birkenzeisiginvasion Winter 1948\/49 in Bayern. Orn. Mitt. 2: 37-38<\/p>\n<p>Weber, H., 1961: \u00dcber die Ursache des Verlustes der roten Federfarbe bei gek\u00e4figten Birkenzeisigen. J. Orn. 102: 158-163.<\/p>\n<p>Weimann, R. 1973: Zur Birkenzeisig-Invasion. Mitteilungsbl. d. Orn. AG i. Reg.bez. Detmold. Nr. 22: 14-15.<\/p>\n<p>Wille, U., 1974: Ornithologische Jahres\u00fcbersicht 1972\/73 f\u00fcr das Rheinland. Charadrius. 10. H. 3\/4: 99-111.<\/p>\n<p>Williamson, K., 1956: The Autumn migration of the Greenland Redpoll (Carduelis flammea rostrata (Coues)) into Scotland. Dansk. Orn. Foren. Tidsskr. 50: 125-133.<\/p>\n<p>Williamson, K., 1961: The taxonomy of the redpolls. British Birds. 54: 238-241.<\/p>\n<p>Wirdheim, A., 1982: Fran England till Halland &#8211; grasiskan. Faglar i s\u00f6dra Halland 1981. 36-38.<\/p>\n<p>Zink, G., Bairlein, F.,\u00a0 1995: Der Zug europ\u00e4ischer Singv\u00f6gel: Ein Atlas der Wiederfunde beringter V\u00f6gel. Bd. 3. Wiesbaden. 182 S.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div>\n<hr align=\"left\" size=\"1\" width=\"33%\" \/>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> 1972\/73 wurden \u00fcberwiegend die nicht adulten \u201em\u00e4nnchenfarbigen\u201c V\u00f6gel entsprechend behandelt, dagegen wurde nur mit einem Teil der nicht adulten \u201eweibchenfarbigen\u201c Tiere so verfahren, der \u00fcbrige Teil wurde keiner \u201eGeschlechtseinordnung\u201c unterzogen.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> Beide gefangenen <em>Carduelis flammea flammea<\/em> wurden &#8211; wie auch die ersten vier gefangenen <em>C. f. cabaret<\/em> &#8211; von dem damaligen Rarit\u00e4ten-Komitee der Westf\u00e4lischen Ornithologen-Gesellschaft anerkannt.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a>Auch THIES (1991) betont, da\u00df sich die R\u00fcckwanderung der Birkenzeisige 1987 in Schleswig-Holstein in h\u00f6heren Beobachtungszahlen niederschlug als die im Jahre 1973.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref4\">[4]<\/a>Bei einigen der in Tabelle 1 angegebenen Erst- und Letztbeobachtungsdaten weisen die Autoren selbst auf die ungekl\u00e4rte Feststellung der Unterart hin. Sehr fr\u00fche bzw. sp\u00e4te Daten sind in diesem Kontext u.U. <em>C. f. cabaret<\/em> zuzurechnen.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref5\">[5]<\/a> M\u00d8LLER (1973) verweist in diesem Zusammenhang auf die Arealausbreitung dieser Unterart und auf deren d\u00e4nische und norwegische Brutpopulationen.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref6\">[6]<\/a> Die Nachweise wurden von der Deutschen Seltenheitenkomission unter den Nummern _________anerkannt.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref7\">[7]<\/a> Das von Herrn K. G\u00fcth am 24.11.1972 gefangene Exemplar wurde unter der Nummer\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 anerkannt.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref8\">[8]<\/a> Auch unter Ber\u00fccksichtigung des gegen\u00fcber der Invasion 1972\/73 um etwa zwei Pentaden versetzten Verlaufs im Winter 1986\/87 ergeben sich f\u00fcr die Gesamtstichprobe gleichsinnige, signifikante Abweichungen.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref9\">[9]<\/a> Mit den ausf\u00fchrlichen, bebilderten Darstellungen von HERREMANS (1991), LANSDOWN et al. (1991), STODDART (1991), NIKANDER u. J\u00c4NNES (1992) und J\u00c4NNES (1995) liegen inzwischen sehr n\u00fctzliche Bestimmungshilfen f\u00fcr die Unterscheidung beider Taxa vor.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"#_ftnref10\">[10]<\/a>ERIKSSON (1970a) belegt die h\u00f6here Brut- und Winterortstreue skandinavischer Altv\u00f6gel im Vergleich zu Jungv\u00f6geln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>_____________________________<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>\u00a0Nachtrag:<\/h2>\n<address>01.02.2013, D. Glimm \/ F. Pr\u00fcnte:<\/address>\n<p>Im Zuge der Birkenzeisig-Invasion 2005\/2006 wurden von Werner Pr\u00fcnte erneut Birkenzeisige in Fr\u00f6ndenberg gefangen und beringt. Am 18.11.2005 konnte unter mehr als 30 F\u00e4nglingen des Nordischen Birkenzeisigs (<em>C. flammea flammea<\/em>) in Fr\u00f6ndenberg-Hohenheide auch ein ndj. Polarbirkenzeisig-Weibchen (<em>Carduelis hornemanni<\/em>) mit den Ma\u00dfen Fl\u00fcgel 76 mm, Schwanz 60 mm, Gewicht 11,4 g beringt werden. Das Tier wurde von der Avifaunistischen Kommission NRW der DSK zur Anerkennung vorgeschlagen (AVIFAUNISTISCHE KOMMISSION NRW, 2007: Seltene Vogelarten in Nordrhein-Westfalen in den Jahren 2000 &#8211; 2005. Charadrius 43: 66-91).<\/p>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_487\" style=\"width: 577px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/carhor1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-487\" class=\"size-full wp-image-487\" title=\"carhor1\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/carhor1.jpg\" width=\"567\" height=\"378\" srcset=\"https:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/carhor1.jpg 567w, https:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/carhor1-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 567px) 100vw, 567px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-487\" class=\"wp-caption-text\">Foto A: In Fr\u00f6ndenberg-Hohenheide am 18.11.2005 gefangener adulter weiblicher Polarbirkenzeisig, Foto: Werner Pr\u00fcnte<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_488\" style=\"width: 577px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/carhor2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-488\" class=\"size-full wp-image-488\" title=\"carhor2\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/carhor2.jpg\" width=\"567\" height=\"378\" srcset=\"https:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/carhor2.jpg 567w, https:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/carhor2-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 567px) 100vw, 567px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-488\" class=\"wp-caption-text\">Foto B: In Fr\u00f6ndenberg-Hohenheide am 18.11.2005 gefangener adulter weiblicher Polarbirkenzeisig, Foto: Werner Pr\u00fcnte<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_489\" style=\"width: 577px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/carhor3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-489\" class=\"size-full wp-image-489\" title=\"carhor3\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/carhor3.jpg\" width=\"567\" height=\"378\" srcset=\"https:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/carhor3.jpg 567w, https:\/\/www.anthus.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/carhor3-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 567px) 100vw, 567px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-489\" class=\"wp-caption-text\">Foto C: In Fr\u00f6ndenberg-Hohenheide am 18.11.2005 gefangener adulter weiblicher Polarbirkenzeisig, Foto: Werner Pr\u00fcnte<\/p><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Status: Unvollendetes, unver\u00f6ffentliches und unkorrigiertes Manuskript \u00a0 Datenstand und Version: 14.04.1998 &nbsp; Zu den Irruptionen des Birkenzeisigs (Carduelis flammea) und dem Auftreten von Polarbirkenzeisigen (Carduelis hornemanni) 1972\/73 sowie 1986\/87 im mittleren Ruhrtal &nbsp; Werner Pr\u00fcnte, Bernhard Koch &amp; Arno Bock &nbsp; &nbsp; Zusammenfassung Summary Einleitung Der Birkenzeisig (Carduelis flammea) gilt in Nordrhein-Westfalen als regelm\u00e4\u00dfiger Wintergast [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":383,"menu_order":2,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-404","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.anthus.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/404","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.anthus.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.anthus.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.anthus.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.anthus.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=404"}],"version-history":[{"count":36,"href":"https:\/\/www.anthus.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/404\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":442,"href":"https:\/\/www.anthus.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/404\/revisions\/442"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.anthus.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/383"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.anthus.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=404"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}